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Robert Merl sprintet beim Weltcup in Turku auf Platz 11

Nachdem die Tour nach Finnland übersiedelt war, stand im und rund um das Universitätsviertel von Turku ein Orientierungslauf-Weltcup-Sprint am Plan.

Zunächst galt es die schwierige Qualifikationshürde zu meistern, denn nur die Top 30 vom Vormittag kamen ins Finale am Nachmittag. Wie in den ersten Bewerben ging es auch diesmal denkbar knapp zur Sache. Robert Merl (ASKÖ Henndorf) bot seine bisher beste Tour-Leistung und qualifizierte sich als 25. fürs Finale. Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) fehlten als 40. lediglich neun Sekunden auf einen Finalplatz. Erik Nilsson-Simkovics (OLC Wienerwald) und Markus Lang (HSV Pinkafeld) scheiterten als 61. bzw. 63. ebenso.

Nach nur wenigen Stunden Pause wurde in gestürzter Qualifikations-Reihenfolge gestartet. Merl ging als Fünfter ins Rennen und konnte, ins Ziel kommend, die zwischenzeitliche Bestzeit markieren. Er hatte seine Leistung vom Vormittag nochmals überboten. Er traf gute Routenwahlentscheidungen, legte auch ein ordentliches Tempo auf den finnischen Asphalt und klassierte sich schlussendlich mit dem elften Platz im Spitzenfeld dieses Weltcupevents.

„In diesem Starterfeld gehörte zunächst auch etwas Glück dazu, dass ich überhaupt ins Finale kam. In diesem gelang mir ein super Lauf auf einer tollen, anspruchsvollen Bahn. Beide Wettkämpfe haben echt Spaß gemacht. Mit dem elften Platz bin ich natürlich sehr zufrieden“, resümierte Robi.

Wie erwartet bzw. von den vielen Zusehern erhofft, kam es zu einer denkbar knappen Entscheidung. Matthias Kyburz (SUI) hatte schlussendlich die Nase um eine Sekunde vorne. Den zweiten Platz teilten sich Daniel Hubmann (SUI) und Jerker Lysell (SWE). Bei den Damen landete abermals Simone Niggli (SUI) am obersten Treppchen, gefolgt von Emma Klingenberg (DEN) und Annika Billstam (SWE).

Morgen Samstag geht die Nordic Orienteering Tour mit einem Jagdstart über eine verkürzte Langdistanz zu Ende.

Foto: Gernot Kerschbaumer

von Gernot Kerschbaumer in Leistungssport

7. Juni 2013