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OL in Stadt und Steppe

Der OLC Wienerwald war kurzfristig gebeten worden, die Durchführung der Österreichischen Meisterschaften im Sprint-Orientierungslauf zu übernehmen, und löste diese Aufgabe mit Bravour.

Der Donaupark, zwischen Alter und Neuer Donau gelegen, war schon lange nicht mehr für Orientierungslauf genutzt worden. Eine neue Karte nach Sprint-Norm hat das Gebiet für den OL wieder erschlossen. Unter der Federführung von Wettkampfleiter Werner Burmann, der in kürzester Zeit alle notwendigen Genehmigungen einholte und ein Helfer-Team auf die Beine stellte, und Bahnleger Erik Simkovics, der seine ganze (internationale) Erfahrung in die Erstellung der Bahnen und den Feinschliff der Karte steckte, gelang dem OLC Wienerwald eine spannende nationale Sprint-Veranstaltung.

Das Gelände der Internationalen Gartenschau 1964 mit einer feingliedrigen Struktur aus zahlreichen Wegen, kleinen Baumgruppen, offenen Flächen, unterschiedlichster Vegetation, kleinen Hügeln, Wasserflächen und Spiel- und Sportplätzen ermöglichte abwechslungsreiche, interessante und fordernde Sprint-Bahnen. Die längeren Bahnen kamen zudem in den Bereich der Neubauten auf der "Platte" über der Donauuferautobahn – ein plötzlicher Wechsel in städtisches Gebiet, der genaues Lesen der möglichen Routen, teilweise mit einem Ebenenwechsel verbunden, erforderte. Viele waren von der Schwierigkeit des Geländes und der Bahnen überrascht, was sich in positivem Echo niederschlug.

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Tags darauf warteten ganz andere Anforderungen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Ein "brettlebenes" militärisches Übungsgebiet in der Ebene nördlich Wiener Neustadts, geprägt von großen offenen Wiesenflächen mit neuen und alten Fahrzeugspuren und Kiefernwäldchen mit zahlreichen Schneisen und kleinen Lichtungen. Unzählige kleinen Löcher übersäen das Gebiet, teilweise wird die Orientierung durch Ruinen erleichtert. Hier waren neben läuferischen Qualitäten genaues Richtungshalten und Präzision im Postenraum gefragt. Für manche stellte sich auch dieses vermeintlich leichte Gelände als schwieriger als erwartet heraus.

Die Arbeitsgemeinschaft aus GO Harzberg und HSV Großmittel um Klaus Kramer und Klaus Holzinger lieferte eine unaufgeregte und blitzsaubere Veranstaltung ab. Ausgetragen wurde der Lauf auf der Karte "Großmittel X-Large", die Bahnlängen bis zu 20km (Herren 21- Elite) ermöglichte. 

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Fotos auf dieser Seite von Rainer Burmann.

von Erik Adenstedt in Austria Cup OL

22. Juni 2014