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Ski-O: ESOC und EYSOC (und JWSOC) – Sprint, Sprint-Staffel und Langdistanz

Los ging es am Dienstag mit dem Sprintbewerb für Damen- und Herren-Elite. Die Medaillen teilten sich dabei Russland, Schweden und Finnland untereinander auf. Für das österreichische Team gab es die Plätze 47 (Roland Fesselhofer) und 49 (Johann Kugler) bei den Herren sowie 28 (Anna Nilsson-Simkovics) bei den Damen. Sprint-unüblich gab es nur wenige Posten, wodurch es auch eine entscheidende Routenwahl gab.

Tags darauf, am Mittwoch, starteten auch Jugend und Junioren mit dem Sprint im selben Gelände in die Meisterschaftsbewerbe. Das österreichische Team ist hier durch Anna Lueger (Platz 34) und Teresa Vesely (Platz 36) sowie Tobias Kugler (Platz 17) und Andrä Hölzl (Platz 27) vertreten.

Im Anschluss daran ging die Mixed Sprint-Staffel der Elite über die Bühne. Jeweils eine Dame und ein Herr liefen abwechselnd je drei Runden zu 8 bis 10 Minuten. Der Kampf um die Medaillen war spannend bis zum Schluss, vor allem Russland und Schweden waren mit mehreren Teams an der Spitze vertreten, wobei nur das beste Team schlussendlich in die Medaillenwertung kommt. Der Sieg ging im Foto-Finish an Russland 1 vor Schweden 3. Finnland 3 gewann Bronze. Aus österreichischer Sicht war der Leistungsunterschied zur absoluten Spitze deutlich zu sehen, wodurch der Zeitabstand von Runde zu Runde zunahm und mit dem 11. Platz endete.

Am Donnerstag ging es bereits mit den Entscheidungen über die Langdistanz (mit Massenstart) weiter. Um 9:30 Uhr bei minus 18° C eröffneten die Elite-Herren als erste das Rennen, gefolgt von den Massenstarts für Damen-Elite, Herren Jugend/Junioren und Damen Jugend/Junioren. Aufgrund des begrenzten Wettkampfgeländes galt es mehrere Schlaufen zu absolvieren (zwischen 2 und 4 Kartenwechsel pro Kategorie) wodurch ständig dichtes Gedränge auf der Loipe herrschte. Neben den unzähligen zu absolvierenden Kilometern war das Gelände auch orientierungs- und lauftechnisch deutlich schwieriger als beim Sprint. Kupiertes Gelände und großteils kleine Ski-Doo-Spuren machten den Wettkampf zu einer richtigen Herausforderung. Die beste Leistung dieses Tages aus österreichischer Sicht zeigte Tobias Kugler, der diese Herausforderung mit Bravour meisterte und den 13. Endrang belegte. Auch Johann Kugler konnte sein Potential großteils ausschöpfen und zeigte sich mit seiner Wettkampfleistung zufrieden.
„War ganz OK, etwas übertrieben mit so vielen Läufern auf dem kleinen Gebiet. Es ist gut gegangen, außer ein paar kleinen Fehlern war ich mit dem Lauf zufrieden.“

„Technisch bin ich zufrieden“, meinte Anna Nilsson-Simkovics nach dem Lauf.

Tobias resummierte: „Ich war auch voll zufrieden, es waren nur kleine Fehler dabei.“

Die restlichen Österreicher waren nicht ganz so zufrieden. Andrä musste bereits relativ früh einen großen Fehler verbuchen und kämpfte fortan alleine bis ins Ziel, Anna L. brach bei einem Sturz das Kartengestell. (Herzlicher Dank an das Schweizer Team für die Hilfe mit einem Ersatzgestell!) Teresa kämpfte ebenfalls bis ins Ziel, hatte allerdings einen falschen Posten gestempelt.

Nach einem Ruhetag geht es am Samstag mit den Wettkämpfen über die Mitteldistanz weiter.

Ergebnisse

Wettkampfbilder: 
Teresa 
Anna Lueger
Andrä
Anna Simkovics
Roland Fesselhofer

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10. Februar 2017