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Gelungener Start in die Weltmeisterschaft: Vier Sprint-Finalplätze für Österreich

In einem kurzen Wettkampf mit Siegerzeiten teilweise unter elf Minuten sorgten wie erwartet knappe Zeitabstände für Spannung unter den Zusehern. Der typische Vorlauf forderte die 100 Athletinnen und 114 Athleten aus 50 Nationen hinsichtlich rascher Routenwahlentscheidungen und schnellen Beinen unter anderem im hügeligen Park im Zentrum der Gastgeberstadt der diesjährigen Weltmeisterschaft. Für Österreich gingen bei regnerischen und kühlen Wetter drei Damen sowie drei Herren an den Start und konnten insgesamt vier Finalplätze erreichen.

Neben der souverän agierenden Teamleaderin Ursula Kadan, die in ihrem Heat B den dritten Platz belegte, qualifizierte sich auch Laura Ramstein mit einem 14. Platz in Heat A. Anna Nilsson-Simkovics belegte in Heat C den 19. Platz, damit reichte es leider nicht für eine Teilnahme im morgigen A-Finale (eine Platzierung unter den Top-15 ist dafür nötig).

Vorlauf-Siegerinnen waren die in einer eigenen Klasse laufende Titelverteidigerin Maja Alm (DEN) in Heat A, die läuferisch starke Russin Galina Vinogradova in Heat B sowie Mixed-Sprint-Staffel Weltmeisterin Cecilie Friberg Klysner (DEN) in Heat C.

Das junge Herren-Team (Altersschnitt 23,3 Jahre) zeigte, dass im Finale ebenso mit den männlichen Österreichern zu rechnen ist. Matthias Reiner schloss an seine starken Leistungen vom Weltcup-Auftakt in Finnland vor einem Monat an und qualifizierte sich mit dem 9. Platz in Heat A für das Finale. Robert Merl teilte sich seine Kräfte gut ein und kam als letzter Starter als 14. in Heat B ins Ziel. Matthias Gröll platzierte sich in seinem ersten WM-Lauf auf Rang 19. in Heat C und verpasste damit um 16 Sekunden das A-Finale.

Vorlauf-Sieger waren der belgische Weltcup-Sieger Yannick Michiels in Heat A, mehrfacher Welt- und Europameister Daniel Hubmann (SUI) in Heat B sowie der Schweizer Sprint Vize-Weltmeister von 2016, Matthias Kyburz in Heat C.

Nach dem ersten Wettkampftag und vier von sechs möglichen Finalplätzen in diesem sehr  dichten Teilnehmerfeld zieht das Team zufrieden die erste Bilanz und freut sich nun umso mehr im morgigen Finale (Start der Damen um 14:41 OESZ bzw. 13:41 MESZ, Start der Herren um 15:51 OESZ bzw. 14:51 MESZ) und an den weiteren Wettkämpfen die österreichischen Farben hoch zu halten.

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von Mathias Peter (fotos: Reigo Teervalt) in Leistungssport OL

30. Juni 2017