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5 days of Tyrol 2017 – Etappe 4 und 5 in Imst

Mit dem Sessellift ging es zum Start. Dann gleich vom Start weg bergab in ein fein detailliertes Gebiet mit vielen Steinen, bevor es zu einer Schluchtquerung kam und man dann in unterschiedliche Geländetypen hineinschnuppern konnte. Für die längeren Kategorien befand sich das Ziel am Sportplatz, für einige Kategorien gab es ein stilles Ziel im Wald. Und dann gab es auch noch einen weiteren Start für die jüngsten und ältesten LäuferInnen.

Auf der 4,7 km langen Damenbahn lief Tove Alexandersson, die mehrfache Weltmeisterin, souverän auf Platz 1, in der Herrenkategorie verteidigte der Norweger Eirik Kamstrup Hovind seine Gesamtführung. Mit dem Wetter hatte der Veranstalter Glück, das schlechte Wetter kam erst während des Posteneinsammelns und blieb leider bis zur Siegerehrung am Abend.

Positionen für den Schlusstag waren bezogen, in manchen Kategorien schien der Sieger der Gesamtwertung schon nahezu festzustehen, in anderen Kategorien wurde es am Schlusstag noch richtig spannend.

Pünktlich um 10:00 Uhr ging man bei Obtarrenz in das finale Langdistanzrennen, die Besten der Weltrangliste starteten am Ende.

Bei den Herren konnte Martin Regborn aus Schweden den Norweger Kamstrup noch um 44 sec abfangen, in der Tageswertung wurde er 2. Der WM Bronzemedaillengewinner William Lind aus Schweden.

Da die letzte Etappe als Worldranking Event zählte, gab es gute Punkte aufgrund der hochkarätigen Beteiligung. Kirsi Nurmi holte sich vor Maren Jansson Haverstad und Krystal Neuman die Gesamtwertung  und blieb auch Siegerin beim Weltranglistenbewerb.

Aus österreichischer Sicht in der Gesamtwertung kam die erfreulichste Leistung von der jungen Imsterin Lena Ennemoser, die sich im international starken Teilnehmerfeld Platz 2 sicherte.

Vor der Siegerehrung gab es noch ein Live Konzert vom OL-und Sängerbarden Jimmy Acceta, der mit seinen Songs die Herzen der Wettkämpfer und Zuseher voll berührte. Die 5 days of Tyrol 2017 sind Geschichte und der LKII hat auf Veranstalterebene ein weiteres Kapitel perfekter Organisation geschrieben – 1400 Läufer, 35 Nationen – die meisten wollen wiederkommen.

von Wolfgang Pötsch in OL Regionales

19. Juli 2017