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SkiOL in Winterstimmung

Zum Schein …:

Wir haben 3 sehr unterschiedliche und fordernde Wettkämpfe mit eigenen Charakteristiken in wunderbar verschneiter Winterlandschaft gesehen, denen zum Abschluss sogar noch die Sonne schien.

Begonnen hat es oberhalb des Kurortes Marienbad, am Rand eines Golfplatzes, mit einem interessanten Sprint. Kleine Spurennetze im Wald aufgefädelt an einer Hauptloipe ergaben im Wechsel des Tempos eine gute Herausforderung an Ski- und OLtechnik. Die leichte Neuschneeauflage machte die Spuren stumpf und so wurden schon die geringen Steigungen zur körperlichen Herausforderung. Auch zeigten sich „kulturelle“ Unterschiede in der Organisation in der Art der „Freiluftveranstaltung“ mit einer kleinen Gaststube als Einraumwettkampfzentrum. Die Österreicher konnten sich in der Altersklasse D55 mit Martina Kogler und M55 durch Hannes Pacher mit Ersten Plätzen durchsetzen. Zweite Plätze erreichten Pierre Kaltenbacher und Barbara Adenstedt sowie Josef Hones. Weitere gute Plazierungen im internationalen Starterfeld konnten Josef Zapletal (4.), Thomas Hnilica (5.)und Klaus Kramer (6.) erzielen. In den Eliteklassen wurde Sonja Zinkl mit 3:40 min Rückstand nach einem Fehler am Ende, 9.. Johann Kugler wurde in Abwesenheit des erkrankten Roland Fesslhofer bester Österreicher als 14. , gefolgt von dem sehr gut laufenden Andrä Hölzl, der im Ziel weniger als 2 min hinter ihm lag.

Nach einem 40 minütigem Transfer ging es an die Mitteldistanz in einem Naturschutzgebiet direkt an der Grenze. Während auf der deutschen Seite der Naturschutz Vorrang vor den Scooterspuren hatte, nutzte auf der tschechischen Seite auch die grundsätzliche Genehmigung nicht viel, denn die Fahrer blieben bei der gegebenen Schneebeschaffenheit zumeist stecken. Aus dem geplanten Massenstartrennen wurde daher mangels Gabelungsmöglichkeiten ein normaler Zeitstart. Ein größeres Gebiet mit getretenen Spuren führt zu skitechnischen Herausforderungen, aber auch zu Stau durch langsamere Teilnehmer, insbesondere bei den heiklen (tw. wassergefüllten) Grabenquerungen. Wieder wurden die ersten Plätze in der D/H55 erobert. Hannes Pacher wiederholte seinen Sieg, während Karin Lugsteiner ihr Missgeschick vom Vormittage ausbügelte. Weitere gute Plazierungen erreichten Josef Zapletal (2.), Anna Lueger und Pierre Kaltenbacher (jew. 3.), Martina Kogler (4.), Hannes Hnilica (5.), sowie Josef Hones (6.). Weitere gute Plazierungen im internationalen Starterfeld erreichten bei den D17 Lisa Moosmann (8.), Lisa Ennemoser (9.) und Jana Hnilica als Zehnter.

Langdistanz: Weitere 15 cm Schneefall über Nacht bescherten den Veranstaltern und Teilnehmer eine zusätzliche Herausforderung. Die ohnedies sehr sportlich ausgelegten Längen der Bahnen und die tiefen Spuren führten in den Klassen D/H35 und H45 zu regelrechten Ski-Marathons mit Siegerzeiten an die 120 Minuten . Die Ergebnisse ähnelten denen vom Vortag. In der Altersklasse 55 sind wir eine Macht, bei den D/H14 waren wir mit den wenigen Teilnehmern eher am unteren Ende der Ergebnisliste vertreten.

… kommt das Sein:

So bot die gesamte Veranstaltung ein gutes Abbild dieser Sportart: Die Schwierigkeiten für den Veranstalter mit Schneelage, Genehmigungen, Witterung und dem Luxus von 3 sehr unterschiedlichen Reglements dreier Länder, mit in Summe vielleicht nur 600 aktiven Wettkämpfern. Die Schwierigkeiten der Teilnehmer mit fehlerhaften Startzeiten, unvollständigen Ergebnislisten und den Tücken der Bahnlegung und des Geländes.

Ergebnis Sprint

Ergebnis Mitteldistanz

Ergebnis Langdistanz

Bericht des deutschen OL Verbandes

Routegadget

von JZ in Alle News

22. Januar 2018