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JEC Langdistanz- Pfusch am Berg

Nach spektakulärer und einmaliger Anreise mit der Zahnradbahn bot uns das auf 2000m Höhe gelegene Laufgebiet ein geniales Panorama auf die umliegenden Berggipfel. Wie erwartet forderte uns das alpine Gelände sowohl technisch als auch läuferisch. Vor allem der sehr fein gegliederte Startteil in dem mehrere gegabelte Schlaufen absolviert wurden, verlangte uns alles ab. Kaum einem ist es gelungen dieses gefinkelte Plateau ohne Fehler zu verlassen. Anschließend galt es knifflige Routenwahlprobleme zu lösen, bei denen auch einige letzte Höhenmeter zu berücksichtigen waren.

Die endgültigen Ergebnisse stehen noch nicht fest, da sich die Jury gezwungen sah, einige eigentlich zu disqualifizierende Läufer zu verschonen. Diese missachteten nämlich ein Sperrgebiet auf dem Weg zum letzten Posten und sparten sich somit einige Minuten. Anstelle einer Disqualifikation entschied die Jury, das Ziel des Rennens zum vorletzten Posten zu verschieben. Ob dies eine faire Entscheidung war, lässt sich hinterfragen.

Alles in allem blieb das österreichische Team hinter den hohen Erwartungen von Cheftrainer Libor Zridkavesely zurück. Trotzdem bleiben wichtige Erfahrungen und schöne Erinnerungen an die wundervolle Bergkulisse der französischen Schweiz zurück.

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von Marie Maier Und Nico Kastner in Leistungssport OL

8. Oktober 2018