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Fordernder Sprint bei der WSOC, JWSOC und EYSOC in Schweden

Nach einer harten und fordernden Langdistanz folgte am Donnerstag den 21. März ein ebenso anstrengender Sprint bei der Ski-O Junioren- und Elite-WM sowie Jugend-EM.

Sowohl Start als auch Ziel befanden sich – wie bereits am Vortag – im Lindbäcks-Schistadion, jedoch war das heutige Gelände direkt am und um die Schipisten, wodurch man sowohl als Athlet, als auch als Zuschauer mitten im Geschehen war. Auch für die Medienübertragung der Elitekategorie war das Laufgebiet optimal.

Viele offene Fläche und breite Loipen (55% breite und 45% Skidoo Spuren) boten heute ein physisch sehr anspruchsvolles Rennen. Da die „Transferstrecken“ über die Schipisten bei allen Bahnen ähnlich waren, musste bei den Jugend- und Juniorenbahnen trotz Kartenwechsel bei den o-technisch anspruchsvolleren Posten im Waldgebiet gespart werden. Das Eliterennen war medial eine spannende Übertragung und auch die Athleten konnten ein abwechslungsreiches Rennen genießen.

Bei den Herren konnten sich nach 15 Minuten und 35 Sekunden Erik Rost (SWE) und Sergey Gorlanov (RUS) über einen ex aequo Sieg freuen. In der Damen-Elite-Kategorie konnte Tove Alexandersson (SWE) ihren gestrigen Erfolg wiederholen.

Roland Fesselhofer vermisste etwas Speed, ist aber bis auf einen Kartenlese-Fehler zufrieden. Er beendete sein Rennen auf dem 36. Platz.

Antonia Erhart konnte ihr Laufkonzept gut umsetzen und o-technisch einen sauberes Rennen abliefern. Körperlich hatte die vorangegangene Langdistanz Spuren hinterlassen, trotzdem machte ihr der Wettkampf viel Spaß. Daraus resultierte der 26. Platz.

Lea Hnilica schaffte ein o-technisch nahezu fehlerfreies Rennen, musste jedoch wie am Vortag feststellen, dass die Konkurrenz langlauftechnisch besser vorbereitet war. Sie beendet ihr Rennen mit 5:30 Rückstand auf dem 36. Platz.

Jana Hnilica war mit ihrem Rennen nicht ganz so zufrieden, da sie ihre O-Stärke auf der physischen Strecke nicht wie erwartet ausspielen konnte. Mit einem kleinen Fehler, bei dem sie sich die Schipiste aus der Nähe anschaute, brachte sie einen 31. Platz ins Ziel.

von Lea Hnilica

22. März 2019

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