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Fordernde JWOC-Langdistanz

Heute stand bei der JWOC die Langdistanz auf dem Programm. Das physisch durchaus anspruchsvolle Laufgebiet südlich von Silkeborg forderte viel Kraft und Konzentration vom Start bis ins Ziel.

Die Burschen hatten eine knapp 11 Kilometer lange Strecke mit fast 700 (!) Höhenmetern zu bewältigen. Bei den Mädels waren es 6,5 Kilometern mit ca. 400m Steigung. Der Anfangsteil verlangte schnelles Laufen und sauberes Orientieren. Im Mittelteil bildete ein Schmetterling mit kurzen Posten und vielen Richtungswechseln eine technische Herausforderung. Nach dem Arenadurchlauf galt es nochmals den Fokus zu bewahren und die letzten Kräfte zu forcieren. Die anspruchsvolle und grüne Schlussschleife verlangte den Läuferinnen und Läufern alles ab und wurde einigen Athletinnen und Athleten zum Verhängnis.

Bei den Männern ging die Goldmedaille klar an den Titelverteidiger Kasper Fosser aus Norwegen. Zweiter wurde sein Teamkollege Elias Jonsson vor Aston Key, Australien.

Die Medaillenentscheidung bei den Damen ist noch nicht gefallen, nachdem die derzeit zweitplatzierte Russin aufgrund eines technischen Defekts ihres SI-Chips Protest eingelegt hat.

Wir Österreicher zeigten eher bescheidene Leistungen. Die physischen Defizite machten sich im hügeligen Gebiet von „Velling-Snabegard“ deutlich bemerkbar. Dennoch gelang Jasmina Gassner ein solides Rennen und sie platzierte sich als beste des Teams auf dem 34. Rang. Erik Bonek wurde als 51. bester Österreicher. Georg Gröll konnte krankheitsbedingt nicht an den Start gehen.

Die Platzierungen der restlichen Österreicherinnen und Österreicher:

Clemens Wolfram, 57. Platz
Ylvi Kastner, 58. Platz
Tina Tiefenböck, 73. Platz
Lukas Novak, 77. Platz
Maya Kastner, 84. Platz
Leo Holper, 100. Platz
Marie Maier, 112. Platz

Offizielle Ergebnisse Langdistanz

von Georg Gröll Ylvi & Maja Kastner in Alle News OL Leistungssport

8. Juli 2019