Großartiger Abschlusstag bei der Heim-WM in Zwettl

von  Lea Hnilica,

erstellt am 13.08.2018
Kategorie: MTBO, Leistungssport

„Noch einmal alles geben“, hieß es am letzten Tag der Elite-/ Junioren-WM und Jugend-EM im Waldviertel. Und tatsächlich setzten sowohl die Team-Neulinge, als auch die „alten Hasen“ dies nahezu perfekt um.

Wieder einmal konnte sich das österreichische Jugend- und Juniorenteam über einige Topplatzierungen freuen. Allen voran zeigte Lea Hnilica mit einem 3. Platz bei der Junioren-WM auf. Mit nur 7 Sekunden Rückstand auf die spätere Silbermedaillengewinnerin Uliana Sukholovskaya
fuhr Lea in das Zielgebiet ein, bevor sie ein Reifendefekt daran hinderte, noch einmal Vollgas zu geben. Mit nur 11 Sekunden Vorsprung auf die Viertplatzierte ihrer Kategorie konnte sie sich dann doch noch über ihre erste WM-Einzelmedaille freuen. Siegerin in dieser Kategorie wurde die Tschechin Vilma Kralova.
Auch Tobias Micko, der wie Lea im ersten Junioren-Jahr ist, durfte nach einem raschen Sprint, bei dem schnelle Entscheidungen gefragt waren, über den 5. Platz und somit über ein weiteres Diplom jubeln.
Besonders überrascht hat die Jugendfahrerin Lena Schnetz, die ein hervorragendes Rennen absolvierte und schlussendlich auf dem 6. Platz mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf die Medaillen-Ränge ihr erstes Einzeldiplom errang.
Großes Pech bei diesem Rennen hatten Jana Hnilica und Nico Kastner. Jana, die nach einem nahezu perfekten Start in Führung lag, beendete die zweite Hälfte des Rennens nach einem Reifendefekt laufend und musste sich mit dem 23. Platz zufrieden geben. Auch Nico ereilte der Pannenteufel schon am Weg zum ersten Posten, er musste daher das Rennen frühzeitig beenden.

Jakob Kratky konnte sein Potential nach dem missglückten Langdistanzrennen endlich abrufen und wurde starker 11. bei der Jugend.
Die anderen Burschen boten teils gute Leistungen, einige mittelgroße Fehler verhinderten leider weitere Topplatzierungen.

In den Elitekategorien zeigten Marina Reiner (11.) und Andi Waldmann (15.) starke Leistungen. Pechvogel Kevin Haselsberger scheiterte an 7. Stelle liegend an einer überdruckten Routenwahl. Der Kampf ums Diplom endete so leider auf der falschen Zaunseite.

Nach dieser langen, heißen und anstrengenden Woche heißt es, die Batterien für die letzten ACs noch einmal aufzuladen.

Danke an das gesamte Veranstaltungsteam für die viele Arbeit und die tollen Wettkämpfe.

 

 

Die genauen Ergebnisse sind unter folgendem Link abrufbar: www.wmtboc2018.at/wmtboc2018/sprint/


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