Premiere in der Türkei

von  Gernot Kerschbaumer,

erstellt am 02.03.2014
Kategorie: OL, Leistungssport

von links: Merl, Kadan, Nationaltrainer Gemperle, Arbter, Kerschbaumer

Wurde das Mixed-Sprint-Staffel-Format bereits bei den World Games angewandt, kam diese neue Wettkampfform nun erstmals im inoffiziellen Mixed-Sprint-Weltcup zur Austragung.

Die aktuell gültigen Hard Facts dieser Wettkampfform:

  • Laufreihenfolge: Dame-Herr-Herr-Dame
  • Max. Anzahl der Teams pro Nation: 3 (man darf aber auch mehr an den Start bringen, die dann aber nicht gezählt werden) – ausgenommen WM: 1 Team pro Nation
  • Inoffizieller Staffelweltcup: 4 Bewerbe: Türkei – Finnland – Italien (WM) – Schweiz
  • Stempelformat: Touchfree (emit oder sportident)
  • Laufgeschwindigkeit: extrem hoch


Die türkischen Veranstalter hatten den Touristenort Kemer als Wettkampfbühne ausgewählt. Nach knapp der Hälfte der ca. 15-minütigen Laufzeit eines jeden Läufers / einer jeden Läuferin passierten diese die Arena, bevor sie die Schluss-Schleife in Angriff nahmen. Dank GPS-Technologie und großem Bildschirm war das Publikum stets bestens über den aktuellen Stand der Dinge unterrichtet.

Der Rennverlauf: Österreich schickte die erfahrene Ursi Kadan als Startläuferin ins Rennen. Daneben hatten vor allem die großen O-Nationen à la Suisse, Schweden, Finnland etc. gleich drei starke Teams im Rennen. Ursi ließ sich davon aber nicht beeindrucken sondern beeindruckte selbst vielmehr durch eine starke Leistung und hielt sich ausgezeichnet im erweiterten Spitzenfeld. Mit nicht einmal einer Minute Rückstand auf Tove Alexandersson schickte sie Routinier Gernot Kerschbaumer auf die beiden Schleifen durch Kemer City. Auch er kam in den Genuss einer 15 minütigen Tempobolzerei von Start bis Ziel, bevor er selbiges laktazides Erlebnis Robert Merl auf der dritten Strecke ermöglichte. Eliteneuling Anja Arbter zeigte ein ebenso beherztes Rennen und blieb wie ihre drei Kollegen nahezu fehlerlos und überquerte als Elfte die Ziellinie.

„Wir haben uns heute gut verkauft. Alle vier zeigten für ihre Verhältnisse super Leistungen“, zeigte sich Nationaltrainer Rolf Gemperle zufrieden, betonte aber gleichzeitig, dass wir weiterhin an unseren läuferischen Fähigkeiten arbeiten müssen.

Das Touchfree-System hat sich jedenfalls bewährt und ist bei dieser Art von Bewerb wohl nicht mehr wegzudenken, um einigermaßen „Stempelfairness“ zu gewährleisten.


Links:

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