ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFT IM NACHT-OL
Die WINNER der Saison
Die beiden Sieger der österreichischen Nachtstaatsmeisterschaften im OL sind heuer auch die großen Winner der OL-Saison 2001.
Ulli Hartinger gewann zu Beginn der Saison die Langstrecke und beendete das Ol Jahr mit einem zweiten Staatsmeistertitel.
Felix Breitschädel gelang sogar der Hattrick. Nach dem Sprinttitel folgte der Staffel- und am letzten Samstag der dritte Titel bei der Nachtmeisterschaft.
Der größte Gegner war bei dieser Nachtmeisterschaft sicherlich der starke Nebel, der für eine gewaltige Erschwernis sorgte.
Es war ein Rennen der großen Techniker. So konnte sich ein Großer der Gegewart, nämlich Norbert Helminger auf Platz 2 vor einem "großen alten" Peter Bonek platzieren.
Ein großes Lob gebührt dem Organisator dieser Doppelveranstaltung, dem HSV Langenlebarn. An der Spitze Fritz Fruhwirt, dem es exzellent gelang mit seinem Team einen würdigen Saisonabschluss vorzubereiten. Besonders hervorgehoben werden muss die beispielhafte Infrastruktur, wo von Großraumzelten für die Laufvorbereitung, über die Verpflegungszelte, bis hin zur warmen Dusche, einfach alles vorhanden war.
Wobei natürlich ein großer Dank auch dem Österreichischen Bundesheer gebührt.
Felix Breitschädel meinte zu seinem Nachttitel:
- - vom Start bis ins Ziel ein einsames Rennen ohne Gegnerkontakt
- - Auslaufen der schwierigen Posten war das Erfolgsrezept
- - Lauf ohne Fehler
- - bei jedem Ablaufpunkt zusätzliche Kontrolle in den Postenraum
- - fühlte sich während des Rennens gar nicht so schnell
- - war beim Überqueren der Ziellinie mit seinem Lauf eigentlich nicht zufrieden
- - war im Ziel sehr überrascht, einen so großen Zeitvorsprung auf Norbert Helminger zu haben
Ziele für die Zukunft: sich neben der technischen Weiterentwicklung vermehrt auf die läuferische Komponente konzentieren - er glaubt auch mit höherem Wettkampftempo technisch keine Probleme zu haben.
Ulli Hartinger meinte zu ihrem Nachttitel:
- fand sich von Beginn weg gut zurecht
- wusste immer genau wo sie sich während des Rennens befand
- Posten waren für einen Nachtlauf viel zu schwer und tief gesetzt
- die Bahnen von Samstag und Sonntag wurden ihrer Meinung nach versehentlich vertauscht
- lief auf ihre Konkurentinnen Lisi Hohenwarter, Andrea Eisl und Brigitte Gschöpf auf
- kontrollierte von diesem Zeitpunkt mit großer Übersicht den Rennverlauf
Ziele für die Zukunft: Weltcup 2002, WM 2003
Resümee des großen Nachwuchstalentes Gernot Kerschbaumer über die vergangene Saison:
- - mit der eigenen Leistungen sehr zufrieden
- - hat seine Ziele alle erreicht (Junioren WM, Österreichische Meisterschaften, Rangliste, Matura, ... )
- - sehr viele internationale Erfahrungen gesammelt
- - hofft das für ihn neue Umfeld im Heeres Leistungssportzentrum 11 Seebenstein voll für den Eigenbedarf nutzen zu können
- - freut sich schon jetzt darauf, sich im Training mit der österreichischen OL-Elite messen zu können
Ziele für die nächste Saison:
- sich OL-technisch und vor allem läuferisch zu verbessern
- bereits in der Vorbereitung eine Reserve schaffen, von der man in der kommenden Saison zehren kann, um weiter das eingeschlagene Ziel, Weltspitze zu werden, verfolgen zu können
Wünsche für die Zukunft der beiden Heeresleistungssporttrainer Markus Kössler und Richard Schuh für den Elitebereich:
- Klare Zieldefination über Zwischenziele zu einem Endziel !
- OL-technische und vor allem läuferische Grundlagen schaffen, um den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen.
Ergebnisse
Fotos
Bericht von Richard Schuh
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