Favoritensiege bei der österreichischen Staffelmeisterschaft

Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen setzten sich bei der österreichischen Staffelmeisterschaft im Orientierungslauf die Vorjahressieger durch und so gingen beide Siege nach Salzburg an des ASKÖ-Henndorf.
Bei traumhaften Wetter und märchenhafter Kulisse fand am 7.10.2001 die österreichische Staffelmeisterschaft im Freizeitzentrum St.Johann/Haide statt. Der HSV-Pinkafeld bot eine perfekte Organisation und Bahnlegung und so war jeder Läufer mit dem Ambiente zufrieden.

Durch einen spektakulären Start über einen schmalen Steg eines Baches wurde jeder Starter gleich zu Beginn gefordert. Die Kriterien der Bahn waren die zahlreichen Bahngabelungen, da dieses Mal niemand die selbe Strecke hatte. Trotz der hochqualitativen Ol-Karte hatte so mancher Läufer mit dem notwendigen Feinorientieren im Postenraum seine Probleme. Durch den übersichtlichen Zuschauerposten wurde der Schlussteil mit seinen fein durchzogenen Gräben noch einmal spannend. Aber nicht nur für die Zuschauer war der Rennverlauf spannend, denn die Läufer sahen sich oft im Wald.
Bei den Männern legte Felix Breitschädel mit einem fehlerfreien Lauf den Grundstein für den Erfolg. So übergab er als Erster an seinen Bruder Tobias, der ein konstantes Rennen lief und den Abstand auf die Zweitplatzierten vergrößerte. Routinier Norbert Helminger ließ als Schlussläufer dann nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg nach Hause.
Bei den Herausforderern des HSV-Pinkafeld startete Markus Lang als Erster und übergab als an zweiter Stelle an seinen Vereinskollegen Martin Brantner, der den Vorsprung gegenüber den Drittplatzierten ausbaute. Schlussläufer Gernot Kerschbaumer riskierte noch einmal alles, zollte dem hohen Tempo Tribut und machte mehrere Fehler. So liefen unsere Läufer nur knapp vor dem LAC-Leibnitz über die Ziellinie.
Bei den Damen schaffte der ASKÖ-Henndorf den Hendrik und schon vor dem Rennen stand fest, dass sie sich eigentlich nur selber schlagen können. Andrea Eisl, Christine Müller und Heda Perner liefen ein sehr gutes Rennen und siegten überlegen vor OLT-Transdanubien, die ganz knapp den zweiten Platz vor den Naturfreunden aus Wien erreichten.
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Bericht von Richard Schuh
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