Der Lauf aus der Sicht des Staatsmeisters
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P1: Ich starte erst wenn ich die Route zum ersten Posten weiß. Mit dem Kompass kontrolliere ich die Richtung und laufe zwischen den Steinen schräg den Hügel rauf. Der Posten taucht vor mir auf. Ich stemple.
- P2: Ich laufe Richtung zum zweier. Der Wald ist schön zu belaufen. Ich sehe den Stein im Postenringerl, mein Ablaufpunkt. Ich sehe das Postenobjekt, dahinter ist der Posten. Ich stemple.
- P3: Ich nehme mir beim Posten kurz Zeit die den Weg zum dreier anzuschauen und stürme nicht blind drauflos. Er ist nicht schwer. Nur raus auf die Schneise. Von der Schneise sehe ich schon den Stein mit dem Posten. Ich stemple.
- P4: Ich laufe entlang des Hügels. Die Sicht wird schlecht. Ich kontrolliere mit dem Kompass die Richtung. Ich sehe eine Futterkrippe, mein Ablaufpunkt. Ich weiß aber nicht welche von den zweien es ist. Deswegen korrigiere ich etwas nach rechts und stehe vor meinem Posten. Ich stemple.
- P5: Schon am Start habe ich die lange Route gesehen. Ich bleibe beim Posten stehen bis ich die Route habe. Ich entscheide mich und laufe los. Der erste Teil schwimmt total. Die Wege sehe ich gut, dazwischen schaue ich auf den Kompass. Ich denke mir: "Lange Kompassrouten habe ich im Frühling in Schweden trainiert und das Gelände hier ist ähnlich", aber ich bin nicht ganz sicher, denn die Sicht ist schlecht und mir fehlt der letzte Biss. Ich zögere etwas. Auf der zweiten Hälfte ist es nicht mehr schwierig. Ich laufe den Weg rechts vom See und schaue ob es sonst noch irgendwelche Routenwahlen gibt. Ich entdecke keine schwierige mehr. Ich stemple.
- P6: Beim Weglaufen kontrolliere ich die Richtung. Ich sehe die Nase mit dem Stein mit dem Posten. Ich stemple.
- P7: Ich laufe runter zum Weg. Bernie F ist hinter mir. Nach Ende der Lichtung laufe ich in den Wald. Ich sehe die Mulde hinter dem Hügel in der der Posten sitzt. Ich stemple.
- P8: Beim Weglaufen kontrolliere ich wieder die Richtung. Der achter ist nicht schwer. Ich stemple.
- P9: Zum neuner geht's durchs Hellgrün. Ich bleibe einige Sekunden stehen um mir ein Konzept zurechtzulegen. Ich laufe Richtung durchs Grün und die Kulturgrenze entlang. Im Postenraum bin ich etwas unsicher. Ich stemple.
- P10: Ich laufe den Hügel entlang zum zehner. Unten beim Bach bin ich nicht voll konzentriert. Ich laufe etwas auf den Kahlschlag rauf, merke irgendetwas stimmt nicht, bleibe stehen und korrigiere wieder nach unten. Der Rest ist kein Problem. Ich stemple.
- P11: Ich laufe zurück auf den Weg. Ich sehe die Kulturgrenze sö vom elfer. Ich stemple.
- P12: Vom elfer laufe ich nach Osten weg. Ich will den Weg nehmen, sehe ihn aber nicht und korrigiere quer. Die ganze Strecke kontrolliere ich mit dem Kompass. Bernie ist noch immer hinter mir. Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen, aber ich versuche das Tempo etwas zu steigern. Beim Posten stehe ich auf dem richtigen Hügel, sehe aber den Posten nicht, hab die Postenbeschreibung nicht gelesen. Der Posten steht hinter dem Hügel. Ich stemple.
- P13: Ich laufe Weg. Vom Ablaufpunkt laufe ich Richtung zum Posten. Ich stemple.
- P14: Zuerst laufe ich am Weg, allerdings komme ich etwas davon ab. Ich halte die Richtung. Nach dem Bach bin ich unsicher, aber ich sehe bald die Kulturgrenze. Ich denke mir da war ich gestern schon. Im Postenraum laufe ich zum falschen Objekt. Es dauert etwas bis ich es merke. Bringt ja doch nichts wenn man das Gelände schon etwas kennt, aber die Konzentration nicht halten kann. Ich stemple trotzdem.
- P15: Einfach rauf auf den Hügel. Die zwei Steine sind eindeutig. Ich stemple.
- P16: Ich laufe runter auf den Weg. Im Postenraum kenne ich mich nicht genau aus. Ich kann die Felsen nicht zuordnen. Denke mir ich muss noch etwas weiter. Beim nächsten Felsen steht er. Ich stemple.
- P17: Ich halte die Richtung. Nach der Mulde sehe ich die Steine und den Posten. Ich stemple.
- P18: Ich überlege kurz ob ich den Weg links herum nehmen soll. Zu lang! Ich laufe quer. Ich stemple.
- P19: Zum neunzehner erhöhe ich etwas das Tempo. Ich kann mich etwas absetzen. Ich stemple.
- P20: Ich will den kleinen Weg beim elfer treffen. Ich erwische ihn schon wieder nicht, denke mir das gibt's doch nicht. Ich laufe quer zum zwanziger. Ich stemple.
- P21: Ich laufe auf den großen Weg. Ich merke, dass sich die rechte Oberschenkelrückseite zu verkrampfen beginnt. Ich versuche die Beine nicht zu weit zu heben. Ich stemple.
- P22: Ich laufe auf den Weg. Scheide die Ecke ab und laufe von der Wegkreuzung Richtung Posten. Ich sehe die große Nase. Ich stemple.
- P23: Ich laufe rauf auf den Weg. Zum Posten schaue ich auf den Kompass. Ich sehe die große Nase. Das Gelände hier ist moosig. Traumhaft. Ich stemple.
- P24: Den ersten Teil laufe ich am Weg. Den Hügel rauf muss ich mich schon quälen. Ich stemple.
- P25: Ich laufe auf dem Weg. Die Route ist nicht ideal, nicht gerade genug, aber ich merke es nicht. Zum Posten habe ich keinen Ablaufpunkt. Ich schwimme in den Postenraum, merke es stimmt was nicht, bin aber zu träge dagegen etwas zu tun. Ich laufe noch etwas weiter, sehe schon den Bach dahinter. Beim Zurücklaufen sehe ich Bernie und Michi H. Michi weiß wo der Posten ist, die Rettung. Danke Michi!!!
- P26: Ich laufe Richtung. Posten ist kein Problem. Ich stemple.
- P27: Ich kann keinen schnellen Schritt mehr machen, sonst verkrampfen sich beide Oberschenkelrückseiten. Ich wähle die Route über die Straße. Ich stemple.
- P28: Die Sicht ist wieder schlecht. Ich bin total unsicher, aber ich versuche die Richtung zu halten. Nach einem kleinen Bogen sehe ich den Posten. Ich stemple.
- P29: Ich laufe runter zum Weg. Am Weg höre ich den Speaker. Ich höre kurz hin was er sagt. Ich höre wie er sagt, dass ich noch eineinhalb Minuten Zeit habe. Ich denke mir lässig, das geht sich aus. Ich versuche noch etwas zu beschleunigen. Noch eine Minute. Ich stemple.
- Z: Ich laufe Richtung Ziel. Ich kann nicht sprinten, denn sonst verkrampft alles. Ich stemple den Zielposten. Es ist sich ausgegangen. Sehr geschmeidig…
Route von Jan Zazgornik
Route von Lucie Böhm
Bericht von Jan Zazgornik
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