We are red, we are white, we are Austrian dynamit......
Letzte Vorbereitungen auf die WM2003
Der Countdown für die Weltmeisterschaften in der Schweiz hat begonnen. Noch knapp einundhalb Wochen trennen Läufer, Trainer, Betreuer aber auch Fans und Schlachtenbummler von diesem Großereignis in der Schweiz mit Zentralort Rapperswill, einem malerisch anmutigen Städtchen am Zürchersee. Das österreichische WM-Team nützte die letzte Woche noch zu einem äußerst intensiven Trainingslager in den WM-Mustergebieten. Trainer Agoston Dosek bemühte sich sehr, jedem Läufer den richtigen Feinschliff für die Weltmeisterschaften zu verpassen und die notwendige Portion an Selbstvertrauen einzuimpfen. Da bei der WM nicht jedes Teammitglied jeden Bewerb läuft, gab es auch individuelle Splittungen der Gruppe.
Während zum Beispiel dieLangdistanzstarter an einem Testwettkampf gegen das Schweizer Team starteten, absolvierten die Sprinter zwei Trainings in der Altstadt und in einem Park von Chur. Ebenfalls verschaffte ein Testwettkampf in Richterswill mit mehreren Nationen schon ein bißchen WM-Atmosphäre. Eine Panne passierte dort den Veranstaltern, plötzlich gingen die Herrenkarten aus und die Betreuer mussten die Bahnen für die Läufer selbst nachzeichnen. Aber das dürfte bei der WM nicht passieren...
Eine Überraschung erlebten wir auch im Trainingsgebiet für die Staffel. Ein Unwetter hatte den Wald in manchen Teilen fast unpassierbar gemacht. Letzten Endes schafften die Betreuer es trotzdem noch eine leicht abgeänderte Bahn für das Training vorzubereiten. Einige Tage später gab es dann die offizielle Bestätigung, die WM-Staffel musste aufgrund der Sturmschäden in ein anderes Gebiet verlegt werden.
Während die Läufer fast die ganze Woche gegen extreme Hitze zu kämpfen hatten, erlebten wir beim Kurzstreckenlauftraining in der Nähe von Flims während des Trainings einen richtigen Wolkenbruch mit Blitz und Donner und Hagel und allem was so dazu gehört. Das brachte vor allem einige unserer Damen aus der Fassung.
Unsere Läufer wissen, was sie erwarten wird, und werden mit positver Einstellung versuchen, das Beste bei diesen Weltmeisterschaften zu geben. Alle österreichischen OLer hoffen, dass das rotweißrote OL-WM Pulver öfters gezündet werden wird.
Wolfgang Pötsch
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