CISM-Vorbereitung im Windmühlenland
Nach den Qualifikationsläufen in Henndorf reisten die Bundesheer-Leistungssportler weiter zum offiziellen CISM-Trainingskurs für die Militär-WM Anfang September im Raum Budel in den Niederlanden. Von Montag beginnend bis Freitag wurde täglich im Kanton Brabant ein OL-Techniktraining absolviert. Die Kriterien in den Niederlanden liegen technisch gesehen darin, ständig die Richtung zu kontrollieren und zu halten und im Postenbereich die feinen Konturen mitzulesen. In läuferischer Hinsicht gilt es, die Laufgeschwindigkeit immer so hoch wie möglich zu halten, was durch die zahlreichen Sandpassagen und das häufig auftretende Heidekraut erschwert wird.
So wie in der Jahresplanung bis Ende Mai laut Jahresplanung festgelegt, wurde der hohe Laufumfang beibehalten. Immer mehr werden aber auch Geschwindigkeitstrainings (teilweise 95-100%) durchgeführt. Durch gezielte Trainingsmaßnahen versucht man einer Frühform entgegenzusteuern um erst ab Anfang Juni langsam aber sicher bis zu den Saisonhöhepunkten in Bestform zu kommen.
Zur Abwechslung dieses internationalen Trainingskurses stand das Austria Bundesheer OL-Team einer Italia-Romania-Connection im Fußball gegenüber. Nach einem spannenden, äußerst kampfbetonten Matchverlauf setzte sich unser Nationalteam knapp mit 10:9 Toren durch.
Der abschließende Höhepunkt war der Einzelwettkampf am Ende dieses CISM-Trainingskurses. Von der Trainerseite war man vorab gespannt, ob der Abstand zu den anderen 12 teilnehmenden Nationen im Vergleich zu den letzten Jahren verringert werden konnte.
Nach dem Rennen war das österreichische Team positiv überrascht wie gering die Zeitrückstände unserer jungen Athleten waren. Auch die Platzierungen waren äußerst zufrieden stellend.
So erreichte Gernot Kerschbaumer den 11., Martin Pongratz den 14., Stephan Seeböck den 29., Markus Lang den 41. und Pierre Kaltenbacher den 47. Rang.
Dadurch haben sie bewiesen, dass man sich bei der Militär WM auch mannschaftlich von unserem jungen Team einiges erhoffen kann.
Die Bundesheer-Trainercrew würde sich für die noch ausstehenden Qualifikationsläufe Siegerzeiten bis höchstens 60-65 Minuten wünschen um das unbedingt notwendige Kraftausdauer- und Geschwindigkeitstrainigs bis Ende Mai mit ihren Athleten weiter durchführen zu können und um nicht unnötig Substanz zu verlieren.
Mit Sportgruß
Richard Schuh
|