Mit Karte und Kompass durch die Europaregion Tirol
Vorbereitungen für Euregio Orienteering 2004 laufen auf Hochtouren
Innsbruck / Roncegeno (WM): Der Orientierungslaufsport ist in Tirol nur eine Randsportart. Für den "Laufklub Kompass Innsbruck" ist das allerdings kein Hindernis, sondern ein Ansporn vom 25. Juni bis zum 2. Juli 2004 eine internationale Großveranstaltung durchzuführen. Gemeinsam mit seinem Partnerverein "Crea Rossa" aus dem Trentino wird ein Wettkampf mit je drei Etappen am Seefelder Plateau und im Valsugana durchgeführt. Das Wettkampfzentrum wird während der Wettkämpfe in Nordtirol im Sportzentrum Telfs eingerichtet.
Seit Oktober des Vorjahres ist die Veranstaltung offiziell ausgeschrieben und die Anmeldung über das Internet unter www.6days2004.info möglich. "Bis zum Jahreswechsel haben sich bereits mehr als 600 Teilnehmer aus 24 Nationen angemeldet", freut sich Hans Georg Gratzer, Leiter des Tiroler Organisationskomitees. "Wir sind uns sicher, die angestrebte Teilnehmerzahl von 1.200 bis 1.500 Wettkämpfern bis zum Meldeschluss Ende Mai zu erreichen."
"Neben den mitteleuropäischen Staaten besteht besonderes Interesse aus Skandinavien - wo der Orientierungslauf ein echter Breitensport ist - und aus Osteuropa", berichtet Karin Bianchi, die für Anmeldung und Unterbringung der Wettkämpfer verantwortlich zeichnet. "Besonders freuen wir uns jedoch über Anmeldungen aus Übersee, Australien und selbst Neuseeland. Zahlreiche Athleten und deren Angehörige verbinden die Teilnahme am Wettkampf mit einem Urlaub in den Alpen."
Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist auch für das erfahrene Organisationsteam um Hans Georg Gratzer eine neue Herausforderung. In der Vergangenheit wurden bereits zahlreiche nationale, aber auch internationale Veranstaltungen durchgeführt. Einen guten Ruf in der Orientierungslaufgemeinde hat man sich zuletzt mit der Ausrichtung von ARGE Alp 2001 in Mösern oder dem Stadt-Orientierungslauf 2003 in der Innsbrucker Innenstadt erworben. Neben der Größe von Euregio Orienteering ist jedoch die Ausrichtung an zwei Wettkampforten in Tirol und dem Trentino, sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit des ehrenamtlichen Organisationsteams eine besondere Herausforderung.
Neben der bewährt guten Organisation der Wettkämpfe in Tirol und dem Trentino ist besonders die außergewöhnliche Landschaft im und um das Wettkampfgelände zwischen Seefeld, Mösern und dem Gschwandtkopf ein Grund sich für eine Reise nach Tirol zu entscheiden. Auch wegen der bekannt herzlichen Unterbringung durch die heimischen Tourismusbetriebe entscheiden sich Orientierungsläufer besonders gerne für eine Veranstaltung in Tirol.
Neben den Wettkämpfen für die professionellen Orientierungsläufer, die bei zwei Etappen auch Punkte für die Weltrangliste sammeln können, wird es auch für Einheimische und Gäste die Möglichkeit geben, den Orientierungslaufsport kennenzulernen. Ausgehend vom Zielgelände zwischen Seekirchl und Schwimmbad wird eine Schnupperroute über das Ortszentrum, rund um den Wildsee und über den Pfarrhügel zurück ins Ziel führen.
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Homepage Euregio
Eine Presseaussendung von
Wolfgang Madl
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