JWOC Trainingskurs 2004 in Gdynia(Polen)
PUSTKI CISOWSKIE, WITOMINO, BERNADOWO, MARSZEWO, KARWINY, MORENA,... das sind die OL-Kartennamen rund um die Wettkampfgebiete für die Junioren-Weltmeisterschaft 2004 in Gdynia vom 05. - 11. Juli 2004. Zur "Einstimmung" auf das WM-Gelände bereiste das Juniorenteam die Woche nach dem Ranglistenlauf in Thal/Graz eben diese Karten um optimal auf die JWOC vorbereitet zu sein. Einquartiert waren wir im Klubhaus von Flota Gdyni, welches im polnischen Heeresleistungszentrum kommandiert von Janusz Porzycz steht. Er war es auch der und einen reibungslosen Aufenthalt ermöglichte.
Zu den Trainings: Nach einem Eingewöhnungstraining und einem Model-Event führte das Betreuerteam Wolfgang Pötsch und Markus Kössler einen Qualifikationslauf durch. Bei diesem Wettkampf setzte sich bei den Damen Karin Leonhardt vor Jutta Krischan und Anita Seeböck und bei den Herren Martin Binder vor Michael Auer, Lukas Bosina, Ernst Bosina und Gusti Benedek durch.
So nach und nach entpuppte sich das auf dem ersten Blick "leichte Wienerwaldgelände" als mit feinen Tücken versehenes Terrain. Wir erkannten im Laufe der Woche die besonders schnellen aber auch die etwas langsameren Orientierungsvariationen in diesem Gelände:
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Teilweise zahlt es sich aus, weite Umlaufrouten zu nehmen.
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Vorsicht ist geboten bei harmlos erscheinenden Hilfslinienhügeln im Hellgrünen.
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Ein Trick beim Postenablauf: Nicht sofort in den Graben in Richtung nächsten
Posten ablaufen, sondern die Grabenseitenwand entlang leicht fallend mit hoher
Geschwindigkeit ausnützen - das bringt 50 bis 70 m Vorsprung gegenüber einem Läufer der gleich in den Graben läuft.
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Janusz Porzycz riet uns auch noch einmal eine eingeschlagene Route nicht
mehr zu korrigieren, sondern beizubehalten. Am Donnerstag (20.05) organisierten die auch in Gdynia weilenden Juniorenteams von Schweden und Norwegen einen "Middeldistance" - Testwettkampf. Dort zeigte sich,
dass vor allem die Damen und bei den Herren Michi Auer und Martin Binder durchwegs mit den Skandinaviern mithalten können. Das stimmt das Betreuerteam zuversichtlich.
Nach acht Techniktrainings traten wir am Samstag in der Früh die 1100 km lange Heimreise an. 15 Stunden später erreichten wir wieder den heimatlichen "Hafen", mit der Gewissheit, mit der jetzt gewonnenen Geländepraxis ein achtbares Ergebnis bei der JWOC 2004 erreichen zu können.
Homepage JWOC2004
Markus Kössler
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