1.Stockerauer Schüler-OL
Am Mittwoch 9.Juni fand rund um das Stockerauer Sportzentrum "Alte Au" der 1.Stockerauer Schüler-Orientierungslauf statt. Hauptorganisator dieser regionalen Schulsportveranstaltung war der ASKÖ Niederösterreich, als Eventmanagerin wurde Bezirksverwaltungssekretärin Evelyn Dreier beauftragt. Da sie selbst keine Erfahrung in der Abwicklung von Orientierungsläufen hatte, mußte zuerst ein Konnex zu kompetenten OLern hergestellt werden. Als gebürtige Steirerin war somit eine Verbindung zu den Naturfreunden Steiermark recht bald hergestellt. StOLV-Präsident Gerli Hoch und dessen Tochter Gabi Schmid übernahmen im Herbst 2003 persönlich die "Erstberatung".
Erste Aufgabe war in jedem Fall die Herstellung einer OL-Karte für den geplanten Event. Diese Aufgabenstellung wurde - nach eingehender Erkundung - im März durch Gabi Schmid und Michael Melcher in Angriff genommen. Der ÖFOL-Ausbildungsreferent nahm sich ebenfalls persönlich dieser Sache an, sollte diese Veranstaltung ja auch unter dem Motto "EYES 2004" (European year of education through sports) stehen. Ein wichtiger Punkt des großen Engagements von "OL-Seiten" her, war auch die Gelegenheit den OL in eine neue Region zu tragen, wo Orientierungslauf bislang völlig unbekannt war.
Aufgrund der zu erwartenden Größenordnung dieser Veranstaltung war es notwendig, so viele erfahrene OLer wie nur möglich zur Mithilfe bewegen zu können. Ohne dieser kompetenten Mithilfe und Zusammenarbeit vieler positiven Kräfte, wäre der Ansturm von etwa 400 zu erwartende Schülern aus allen Volksschulen in Stockerau wohl kaum möglich gewesen. Neben der Kartenzeichnerin Gabi Schmid und dem Bahnverantwortlichen Michael Melcher ließ es sich NOLV-Präsident Gottfried Tobler und FUN-OL-Referentin Barbara Tobler nicht nehmen, am Wettkampftag aktiv mitzuhelfen. auch brachten sie mit Gisela Aschacher noch weitere tatkräftige Unterstützung des HSV Wr. Neustadt mit. Dieses Team managte bravourös die ganze Startprozedur. Auch von Wiener-Seite konnte in feundschaftlicher Weise tolle Hilfe durch den OLT Transdanubien gewährleistet werden. Die OL-Familie Gigon (Gerald, Christian und Michaela) agierte als perfekt eingespieltes Zielteam.
Am Mittwoch 9.Juni war es dann endlich soweit. Ab 8.30 fanden sich die Schulklassen ein, die Startnummernausgabe wurde durch den ASKÖ perfekt gemanagt, Barbara Tobler sorgte für eine volkschulgerechte Läuferinformation.
Auch als Wettkampfform wurde eine möglichst kindergerechte Orientierungslaufform gewählt. Vor allem aber sollten in einem relativ kurzen Startintervall von nur knapp über einer Stunde, die Kinder aller 4 Laufklassen (entspricht der Schulklassenzugehörigkeit) auf die "Postenjagd" geschickt werden. Insgesamt waren es dann an die 360 Schüler die in 7 Startgruppen aufgeteilt wurden. Für die jeweiligen Gruppen, die immer 10 Minuten hintereinander starteten gab es Massenstart, als Laufform gab es ein einfaches Postennetz. Zur schnelleren Abwicklung wurde dieser Bewerb auch als Paarbewerb durchgeführt, wobei die beiden Läufer(innen) eines Teams stets zusammenbleiben mußten.
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Massenstart
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Das Postennetz wurde in 2 Varianten angeboten. Eine Foto-OL-Variante mit 14 Gesamtposten für die 1. + 2.Volksschulklassen und ein normales Postennetz von 20 Auswahlposten für die 3.+ 4.Klassen.
Die 1.Klasse mußte 10 und die 2.Klasse mußte 12 von 14 Posten finden. All diese Posten befanden sich nur auf offenen Flächen innerhalb des gesicherten Sportplatzareals. Die Kinder hatten - abgesehen von einer kurzen Einweisung durch die Lehrer in den Schulen - ja noch kaum Übung im Umgang mit OL-Karten. Daher mußte eine eindeutige Identifizierungsmöglichkeit der Postenstandorte in der Natur mit Abbildern auf der Karte geschaffen werden. Dies konnte durch eine entsprechende optische Zuweisung zwischen Fotos (wo sich der Posten befindet) und dem entsprechenden Postenringerl auf der Karte erreicht werden. (siehe Karte)
Die älteren Volksschüler hatten ein größeres Postennetz zu absolvieren, wobei die 3.Klassen 16 Posten und die 4.Klassen 18 Posten finden mußten. Diese Posten befanden sich nun auch auf den Park- und Spielplätzen und Parkanlagen außerhalb des Sportplatzes. Straßenübergänge wurden durch Mitarbeiter bestens abgesichtert, allerdings wurde hier nur in verkehrsberuhigtem Gebiet mit kaum Verkehr gelaufen.
Die Begeisterung bei allen Schülern + Lehrern war sehr groß, Jeder steigerte sich in diese Art "Schatzsuche nach den rot-weissen-Lampions" immer mehr hinein. Egal wie lang die einzelnen Teams auch benötigten. Aufgegeben hat keiner; alle Teams erreichten das Ziel. Und Spass hatten sichtlich alle dabei.
Und das Wichtigste für die Kinder; dank der vielen engagierten Sponsoren konnte jedes Kind als Belohnung für seine Leistung ein Erinnerungs-T-Shirt, einen Beutel voll kleiner Überraschungen sowie eine Urkunde bekommen.
Das diese Veranstaltung auch wirklich zu einem lokal beachteten Erfolg wurde, zeigt der Wunsch vieler Lehrer, man möge solch einen Schüler-Orientierungslauf möglichst bald wiederholen. Dies könnte auch Realität werden, denkt man im Organisationsteam schon darüber nach, einen OL-Tag für die Stockerauer Hauptschulen durchzuführen.
Karte
Fotos
Michael Melcher
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ASKÖ-Eventmanagerin Evelyn Dreier bei der Vorbereitung

Barbara Tobler bei der Volksschülergerechten Einweisung

genaues Studium der engagierten Kids: "Welcher Posten fehlt noch?"

Siegerfoto mit allen Gewinnern, Sponsoren, Politikern und Funktionären
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