WOC2004: Sprint-Qualifikation: Da war's nur noch eine
Västerås (Schweden) vom 11.-19.September 2004
Die eine ist Andrea Eisl, die mit Rang 11 in ihrem Vorlauf das Finale erreicht. Bei den Herren scheiterten Pierre Kaltenbacher und Stephan Seeböck eindeutig, Felix Breitschädel mit sehr guter Leistung nur äußerst knapp an der starken Konkurrenz.
Mittwoch Vormittag ging in Rocklunda - am Nordrand von Västerås - die Sprint-Qualifikation von statten. Die Österreicher hatten sich alles oder nichts erwartet. So ist eben der Sprint: da oder dort ein paar Sekunden verloren durch einen kleinen Fehler - da reichen schon einmal 15 m daneben - oder durch einen Blick zuviel auf die Karte und ein Platz unter den begehrten ersten 15 Quali-Rängen ist nicht mehr drin.
Es begann hoffnungsvoll: Zuerst waren die Damen dran und Andrea Eisl kam mit einem nicht ganz fehlerfreien Lauf auf Rang 11 mit 1:59 Rückstand auf die Siegerin Ieva Sargautyte aus Litauen und immerhin 30 Sekunden Vorsprung auf die 15. Anke Xylander aus Germany. Die Strecke war leichter als erwartet und meist schnell belaufbar. Am Nachmittag können wir mit Andrea im Finale mitzittern.
Noch härter ging es bei den Herren zur Sache. Fehler waren zeitmäßig nicht wirklich drin und sehr schnell laufen war sowieso Pflicht. Als Erster der Österreicher kam Pierre Kaltenbacher ins Ziel, er hatte zu seinem Bedauern Nullzeit. Noch war der Wert seiner Zeit nicht zu beurteilen, aber Pierre ahnte schon, dass es nicht reichen würde. Letztlich wurde es der 19. Platz unter 34, mit ebenfalls 1:59 Rückstand auf den Sieger aber 32 Sekunden auf den notwendigen 15.Rang.
Dann Stephan Seeböck: er lag während des Laufes lange Zeit auf Platz 16 und hatte damit die Finale-Qualifikation in Reichweite. Ein 2-Minuten-Fehler im Schlussteil des Laufes machte aber alle Hoffnungen zunichte. Für den Neustädter wurde es somit in dem Weltklassefeld mit 3:26 Rückstand nur Platz 28.
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Pierre Kaltenbacher
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Stephan Seeböck
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Mit Felix Breitschädel hatten wir in der dritten Startgruppe unser stärkstes As noch im Ärmel. Fast schien es, als würde es klar stechen, denn Felix kam - fast schon unter den letzten Läufern - als 12. herein, mit 1:23 Rückstand auf Laufsieger Misha Mamleev und 1:15 auf den 2. Thierry Gueorgiou. Er wusste auch nur von zwei ganz kleinen Hackern zu berichten. Und erst praktisch im letzten Moment zerdrückte der Berichterstatter Worte der Enttäuschung auf seinen Lippen, als Felix Tafel auf der großen Anzeigetafel unten herausgenommen wurde. 6,9 Sekunden Rückstand auf Rang 15 und mit Rang 16 gerade nicht im Finale dabei! In den beiden anderen Vorläufen hätte sein Rückstand für die Quali gereicht, vielleicht hat er den stärksten erwischt. Natürlich ist er enttäuscht - er ist fast schon Spezialist für "knapp daneben": In den letzten Jahren einmal zwei Sekunden, dann drei, diesmal sieben. Ob dieser Trend zu denken geben soll?
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Felix Breitschädel
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Wir werden heute Nachmittag Andrea im Finale in Gedanken begleiten, morgen Vormittag Markus Lang im Langdistanz-Finale.
Ergebnisse Sprint-Qualifikation
Splitzeiten
Karte Sprint-Qualifikation
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Übersicht WOC-Berichte
Hans Kolar
aus Västerås
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Bange Blicke auf die Anzeigetafel...

11.Platz für Andrea Eisl

Richard Schuh wartet auf seine Athleten

Hakan Eriksson (SWE), 5. in Heat A
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