Etwas sehr langes und sehr gutes für den österreichischen Sport
Unter diesem Motto wurde am 14.12. der Vertrag zwischen dem Bundeskanzleramt, repräsentiert durch Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer), und der BSO, vertreten durch Dr. Theodor Zeh, über die "Besondere Bundessportförderung" feierlich unterzeichnet.
Thomas Hlosta war dabei persönlich anwesend und hat für den ÖFOL die Highlights dieses Mehrjahresprojektes zusammengefasst:
Seit 20 Jahren haben sich die Fachverbände bemüht, höhere Förderungen für den Sport zu erhalten. Heuer ist nach harten Verhandlungen eine Einigung gelungen (im Nationalrat wurde sogar ein einstimmiger Beschluss gefasst).
Der österreichischen Sport erhält in Hinkuft deutlich mehr Geld - statt wie bisher 50 Mio EUR werden hinkünftig 77 Mio EUR pro Jahr dem Sport zufließen. (+ 21 Mio Sonderförderung für die Fußball EM 2008)
Hauptgewinner sind die Fachverbände, die bis zu doppelt so viel ausgezahlt bekommen wie bisher.
ABER: Wurde früher das Geld "mit der Gießkanne verteilt", so werden in Zukunft 2/3 aller Zuschüsse ausschließlich zweckgewidmet vergeben.
Das bedeutet für alle Fachverbände, so auch für den ÖFOL ein ziemliches Umdenken - wir müssen zukünftig viel projektorientierter denken.
Als praktisches Beispiel möchte ich das Budget 2006 des ÖFOL anführen:
Auf der einen Seite gibt es sehr hohe Zusatzmittel, die aber rein zweckgebunden vergeben wurden (z.B. ausländischer Spitzentrainer, U23 Trainer, Jugendleistungsförderung, Verbesserung der technischen Infrastruktur bei der Trainingssteuerung, ...).
Andererseits ist das "normale" Budget um 7 % gekürzt worden und wir werden viele (inhaltlich berechtigte) Forderungen der einzelnen Kommissionen nicht erfüllen können.
Hauptansatzpunkte sind innovative Projekte, Schulkooperationsprojekte, Nachwuchsprojekte, Traineranstellungen, Olympiaprojekte, Sportstättenentwicklungsprogramme und Projekte, die der Professionalisierung des Leistungssportes dienen.
Ziel ist eine Professionalisierung der Sportverbände zu erreichen, vor allem langfristige Veränderungen sollen angestrebt werden (weshalb zu erwarten ist, dass diese zusätzlichen Budgetmittel auch in Zukunft dem Sport zugute kommen werden).
Jede einzelne Zweckwidmung wird von der BSO genau überprüft.
Es liegt also an uns, mit diesen zusätzlichen Geldern zweckgewidmet und professionell umzugehen und in Hinkunft weitere Projekte zu initiieren, die helfen, das Niveau des österreichischen OL-Sport langfristig weiter zu heben.
Thomas Hlosta
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