CISM: Kaiserwetter bei Langdistanz
10.-15.Juni 2005 in Lappeenranta (FIN)
Bei der Kurzdistanz am 12.Juni beeinflusste starker Regen das gesamte Rennen, bei der Langdistanz am 13.Juni stieg die Quecksilbersäule enorm in die Höhe und so wurde diese 2. Medaillenentscheidung für alle Athleten zur Hitzeschlacht.
Auch beim 2. Wettkampf stellte Russland sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Goldmedaillengewinner. Bei den Damen siegte Julia Novikova (RUS) vor Ieva Sargautyte (LTU) und Olga Belozerova (RUS). Den WM-Titel bei den Herren sicherte sich der Russe Evgeny Fadeev in 1:13:16 vor Heikki Nousiainen (FIN) mit 1:14:58 und dem Schweizer Jungstar Matthias Merz mit 1:15:01.
Eine weitere Top-Platzierung nach seinem 27. Platz bei der letztjährigen WM in Schweden erreichte Markus Lang (HSV Pinkafeld) mit dem 26. Platz. Der derzeit körperlich einer der stärksten OLer im österreichischen Team lief wie von ihm erwartet ein sehr starkes Rennen, versuchte immer wieder das Lauftempo hoch zu halten und machte technisch nur kleinere Fehler. Damit bestätigte er abermals sein großes OL-Können über längere Distanzen.
Markus meinte zu seinem Rennen: "Körperlich fuehlte ich mich heute das ganze Rennen ueber sehr gut. Die kleinen Fehler die mir passierten gilt es in Zukunft noch auszumerzen, dann ist sicherlich eine vordere Platzierung möglich. Mit dem heutigen Rang bin ich zufrieden."
Zweitbester im rot-weiß-roten WM-Team wurde sein Vereinskollege Gernot Kerschbaumer mit dem 48. Platz. Er erwischte nicht den besten Tag, hatte nach einem gutem Start zwischendurch immer wieder Konzentrationsprobleme, woraufhin sofort Fehler passierten, die bei so einem großen Rennen nicht passieren dürfen. Dadurch wurde es auch immer schwieriger das Lauftempo hoch zu halten.
Michael Stroi (HSV Ried) begann konzentriert und ließ kaum Fehler zu. Gegen Ende des Rennens bekam er aber große körperliche Probleme und erreichte mit letzter Kraft, total erschöpft, die Ziellinie. Schlussendlich schaute für ihn der 64. Platz heraus.
Exzellent startete am heutigen Tag bei seiner ersten Militär-WM Martin Binder (HSV Pinkafeld). Bei der ersten und zweiten Zwischenzeit ganz vorne dabei passierte ihm während des Rennens ein Missgeschick. Er streifte einen Ast mit dem rechten Auge und konnte nach einer Pause nur mit starken Schmerzen sein Rennen zu Ende laufen.
Die Platzierungen der Österreicher:
26. Markus Lang HSV Pinkafeld 1.24.47
48. Gernot Kerschbaumer HSV Pinkafeld 1.32.36
64. Michael Stroi HSV Ried 1:38.18
77. Stephan Seeböck HSV OL Wr. Neustadt 1:44:56
78. Pierre Kaltenbacher HSV OL Wr.Neustadt 1:45:07
82. Martin Binder HSV Pinkafeld 1:51.14
DSQ Martin Pongratz HSV Pinkafeld Fehlstempel
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Markus Lang
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Gernot Kerschbaumer
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Michael Stroi
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Stephan Seeböck
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Pierre Kaltenbacher
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Martin Binder
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Martin Pongratz
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In der Mannschaftswertung wurde ein Top 10 Platz knapp verfehlt. Mit dem 11. Platz wurde das Ziel, eine Platzierung im ersten Drittel unter den 33 Nationen, erreicht.
"Nach einer ersten Analyse der beiden WM-Läufe ist offensichtlich, dass unser OL-Team gegenüber den letzten Jahren im Kraftausdauerbereich durch gezieltes Training einen Schritt vorwärts gemacht hat und nun in der Lage ist auch über längere Distanzen gute Ergebnisse im internationalen Vergleich zu erzielen. Um auch technisch den gleichen Fortschritt zu erzielen sind noch viele Techniktrainingsblöcke mit Wettkämpfen im skandinavischen Gelände zu absolvieren um hier auch dieselbe Laufgeschwindigkeit komplettiert mit technischer Sicherheit wie im mitteleuropäischen Gelände laufen zu können", so die Meinung des Betreuerteams.
Bericht CISM-Kurzdistanz
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