CISM: Top-10 bei der Staffel
10.-15.Juni 2005 in Lappeenranta (FIN)
Auf der Karte "Lipiälä" in einem typisch finnischen OL-Gelände wurde die OL - Militärweltmeisterschaft im Staffellauf entschieden. Wie bereits in den beiden Einzeldisziplinen setzten sich die großen OL-Nationen durch. Bei den Damen siegte überlegen Russland vor Schweden und Litauen. Im Herrenbewerb hingegen war es vom vom Start über jeden Läuferwechsel bis zur Ziellinie spannend. Ständige Führungswechsel prägten dieses Rennen. Schlussendlich setzte sich Norwegen vor Litauen und der Schweiz durch.
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Staffelstart
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Bei Österreich-1 bestätigte Michael Stroi (HSV Ried) abermals seine Qualitäten als Startläufer. Nach einem soliden, konzentrierten Lauf konnte er als 12. von 58 gestarteten Staffeln an seinen Laufkollegen Markus Lang übergeben.
Markus Lang (HSV Pinkafeld), der ruhige Pol, bewies wiederum, dass in einem Staffelbewerb auf ihn immer Verlass ist. Mit starker läuferischer Leistung und 2 kleineren Fehlern kam er ebenfalls an 12. Stelle zur Übergabezone und schickte Schlussläufer Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) ins Rennen.
Kerschbaumer hatte nach den Einzelläufen noch eine Rechnung mit dem finnischen Gelände offen. Diesmal schlichen sich keine Fehler ein und so konnte er auf der ersten Schleife bereits Dänemarks Schlussläufer hinter sich lassen. Wenige Posten vor dem Ziel konnte er zur Freude des gesamten Teams noch Andrey Khramov (RUS-2), der in England den Weltcuplauf über die Mitteldistanz gewonnen hatte, überholen. Auch die physische Performance stimmte heute und so konnte er als 10. die Ziellinie überqueren.
Für Team Österreich 2 startete Martin Binder (HSV Pinkafeld). Leider schlichen sich mehrere Fehler ein, womit er weit unter seinem Leistungsvermögen geschlagen wurde. Für den 2. Läufer Pierre Kaltenbacher (HSV OL Wr. Neustadt) war es dadurch nicht einfach, sich voll zu motivieren. Auch er blieb nicht fehlerfrei und lief ein beinahe einsames Rennen. Nach einem für ihn nicht zufrieden stellenden Rennverlauf übergab er an seinen Teamkollegen Martin Pongratz (HSV Pinkafeld).
Für Pongratz war dieser Lauf nur noch ein Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen. Auch er konnte sein Leistungspotenzial nicht voll ausschöpfen und beendete den Wettkampf an 21. Stelle für Österreich 2.
Resümee vom Staffelrennen des Trainerteams:
"Mit dem 10. Platz gerade hier in Finnland, in einem der schwierigsten OL-Gebiete weltweit, sind wir nicht nur sehr zufrieden, sondern auch überglücklich. Mit unserem jungen Team befinden wir uns auf dem richtigen Weg.
Unsere nächsten Ziele: Noch konsequenter als bis jetzt weiterarbeiten. Mehr OL-Wettkämpfe in den skandinavischen Ländern in die weitere Trainingsplanung einbauen. Zusammenspiel der körperlichen und technischen Komponente optimieren."
Bericht CISM-Langdistanz
Bericht CISM-Kurzdistanz
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Mit Sportgruß
Richard Schuh
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