Rückblick auf die SkiOL Saison 2005
Die SkiOL-Saison 2004/05 ist Sportgeschichte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Dank hierfür gebührt SkiOL-Kommissionsvorsitzendem Wolfgang Pötsch, dem es bereits Ende Oktober gelang, 4 heimische Veranstalter zur Organisation von SkiOL-Cupläufen und Meisterschaften zu motivieren. (Bei 3 der 4 Doppelveranstaltungen war er auch maßgeblich an der Mitarbeit beteiligt.)
Es wurden 4 Doppelveranstaltungen in Aigen (29.+30.1.), Karlstift (5.+6.2.), Seckau (19.+20.2.) und Bodental (26.+27.2.) durchgeführt. Sämtliche durchzuführende Meisterschaften wurden auf alle Veranstalter aufgeteilt (Sprint-, Middle-, Langdistanz und Staffel); dieses Konzept hat sich bewährt.
Dank sei an dieser Stelle sowohl an alle Wettkampfleiter (Wolf Eberle, Elmar Krauland, Curt Maier, Karl Lex & Michael Melcher) als auch an die gesamten Auswerteteams zu richten (Hans Eisl, Eugen Kainrath, Herwig Renger, Alois Mair), da die durchführenden Vereine oft nicht über entsprechende Ressourcen verfügten und somit externe Hilfe beanspruchen mussten.
Die heurige SkiOL-Saison wird allen Teilnehmern als einzigartiger Gesamtevent in Erinnerung bleiben. Kaum einer der 191 im SkiOL-Cup aufscheinenden Teilnehmer, konnte sich erinnern je 8 SkiOL-Bewerbe auf heimischen Boden erlebt zu haben; d.h. 4 Doppelveranstaltungen in 4 verschiedenen Regionen Österreichs. Keiner der geplanten Bewerbe musste abgesagt werden, nur 1x gab es eine zeitliche Verschiebung (Aigen i.E. vom 8.+9.1 auf 29.+30.1). Die SkiOL-Kommission musste im heurigen Winter keine ausländische Hilfe annehmen, um eine sinnvolle Austria-Cupwertung zusammenzubekommen [zumindest 4 Einzelbewerbe nötig]. Allerdings wird es in Zukunft natürlich auch wieder schlechtere Winter mit wenig Schnee und auch mit mehr Absagen und Verschiebungen geben. Sollte sich in Zukunft ein günstiger grenznaher ausländischer Veranstalter anbieten (z.b. bei Tarvis in Italien, bei Bratislava in der Slowakei oder bei Ruhpolding in Deutschland), so wird man sicherlich ein solches Angebot in die Überlegungen miteinbeziehen.
Ein Novum war heuer auch die Organisation der Veranstaltung in Karlstift(5.+6.2.). Ein Versuch unterstützt durch den SkiOL-Chef Wolfgang Pötsch, der als gelungen bezeichnet werden kann. Unter der Obhut der ÖFOL-SkiOL-Kommission taten sich Funktionäre einiger Kleinvereine in einem "Veranstalter-Pool" zusammen und organisierten aus weiter Ferne diesen Event [HSV Graz, HSV Kremstal, SU Schöckl, NF Linz und NF OÖ]. Etwa 90km Anreiseweg war die kürzeste Entfernung, die einer der "näher wohnenden" Mitarbeiter bei diesem Event zurückzulegen hatte.
Kurzkommentar zum SkiOL-Austria-Cup Endstand
Von 15 möglichen Cupklassen gingen gleich 6 Siege nach Kärnten, wobei hier die Sportunion Klagenfurt ebenso wie der LZ OMAHA (BOLV) mit 3 Einzelsiegern die erfolgreichsten Vereine gemessen an der Cupsiegeranzahl sind.
Kurioses am Rande: der LZ OMAHA hat beide Eliteklassen gewonnen; sowohl die Niederösterreicherin Sonja Zinkl als auch der Oberösterreicher Johann Kugler starten für das Burgenland; und auch die D35-Siegerin Gerhild Pacher startet – nur im SkiOL – für das Burgenland.
Die Sieger aufgelistet nach Landsverbänden: KOLV 6 Sieger, BOLV 4 Sieger, StOLV 3 Sieger, NOLV+OÖLV je 1 Sieger. (siehe Liste der Sieger 2005).
Auch die Anzahl der gewonnenen Meistertitel in der Eliteklasse spricht eindeutig für das Burgenland. 7 von 8 möglichen Titeln [ÖMS-Sprint, Middle, Lang, Staffel] gingen an den LZ OMAHA. Nur der Damentitel auf der klassischen Distanz ging Dank Regina Habenicht nach Kärnten. Erfolgreichste Titelsammler mit je 3 Siegen waren: Sonja Zinkl (Sprint, Middle, Staffel) und Johann Kugler (Lang, Middle, Staffel); Stephan Varga durfte sich über seine ersten 2 Staatsmeisteritel freuen (Sprint, Staffel).
Wie bereits erwähnt scheinen heuer 191 Läufer in der Gesamt-Cupwertung auf. Das ist im Vergleich mit den 168 letztjährigen Gesamt-Teilnehmern eine Steigerung von 23 Startern. Die am stärksten besetzten Kategorien waren die Herren-Elite mit 25 Startern, die H35- mit 24 Startern und die H45- mit 25 Startern; erfreulich war auch, das die Teilnehmerzahlen in den Nachwuchsklassen wieder im Steigen begriffen sind; so gab es in der H15-18-Klassen immerhin 18 Starter (15 St. / 2004).
Vereinscup 2005:
Der HSV Wr.Neustadt hat zum zweiten Mal nach 2003 den SkiOL-Vereinscup gewonnen. Mit 1305 Punkten liegt man 210 Punkte vor dem zweitbesten SkiOL-Verein der Sportunion Klagenfurt (1095 Pkt). V.a. in den letzten beiden Bewerben hatten die Kärntner Vereine fleißig Punkte gesammelt und sind noch weit nach vor gekommen. Zum Sieg im Vereinscup hat es für die Klagenfurter allerdings nicht mehr gereicht. V.a. bei den Bewerben in Karlstift hätte man weit mehr Punkte sammeln müssen. Vielleicht klappt es für die SU Klagenfurt dann nächstes Jahr. Der HSV Wr. Neustadt hatte bei jedem der 8 Bewerbe seinen Stamm von zumindest 10 Läufern dabei. Auf Platz 3 in der Endwertung mit 1020 Punkten, kommt der Vorjahressieger HSV Pinkafeld, der v.a. in den männlichen Nachwuchsklassen äußerst stark vertreten ist und somit in der Nachwuchswertung eindeutig voraus ist.
Bundesländerwertung:
Bestes Bundesland ist auch heuer wieder das Burgenland geworden.
Mit 2744 Punkten sind die 3 BOLV-Vereine: HSV Pinkafeld, SKV OLG Deutsch Kaltenbrunn und der LZ OMAHA nicht zu bezwingen gewesen. Die Aufholjagd der KOLV-Vereine in den letzten beiden Rennen im Bodental kam etwas zu spät. V.a. bei den beiden SkiOL-Bewerben in Karlstift wurde von den Kärntnern zu wenige Punkte gesammelt. Sie liegen mit 2504 Punkten auf Platz 2. Niederösterreichs einziger SkiOL-Verein – HSV Wr.Neustadt – erreichte mit seinen 1305 Punkten auch noch die 3.Stelle der Bundesländerwertung.
Austria-Cup Endwertung
Seite der SkiOL-Kommission
Ein Bericht von
Michael Melcher
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