SkiOL: WRE in Italien und Tschechien
Die SkiOLer begannen ihre Wettkampfsaison in Italien am Passo Coe mit einem Sprint, der zum italienischen Cup zählte. Dies war ein gelungener Start in die Saison, denn es wurde auf der Karte gleich einiges gefordert. Das Gelände war teilweise sehr offen und deshalb auch sehr schwierig zu belaufen. Der harte Schnee lies sogar zu, dass man des öfteren auch wie ein Fuß-OLer, ohne Loipen, laufen konnte. Dies bedeutete aber auch, dass man bei den vielen Abzweigungen sehr genau schauen musste. Da die Schneesituation in Österreich leider zu wünschen übrig lässt, sind wir leider im OL-Training etwas zurück. Deshalb hörte ich von fast allen Leuten, dass sie doch bei den ersten Posten einige Schwierigkeiten hatten. Mit dabei waren, neben den so genannten Oldies wie Johann Kugler, Dieter Mikula, die Arrivierten wie Sonja Zinkl und Stephan Varga. Dazu kam heuer zum ersten Mal Raphael Mallweger in der Nachwuchsklasse. Dazu gesellten sich noch die zwei Haudegen namens Curt Maier und Willy Fischer.
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Am zweiten Tag stand dann ein WRE –Lauf auf dem Programm. Es ging über die klassische Distanz. Da auch einige der besten Schweizer am Start waren, gab dies dem Rennen die nötige Aufwertung. Schon am zweiten Tag merkte man bei allen Läufern, dass sie sich schon wieder an ihre normale OL Technik herangetastet haben.
Raphael Mallweger erlief sich mit einem dritten Platz als einziger einen Platz am Podium. Alle anderen des Team´s belegten Ränge zwischen 4 und 9. In der Klasse H35 siegte Curt Maier an beiden Tagen!
Weiter ging die Reise, statt nach Aigen, machten wir einen Stopp in Tschechien. 140Km nordöstlich von Prag war am vergangenen Wochenende ein Lauf zur Weltranglist wiederum über die klassische Distanz. Also machten wir, Johann Kugler, Stephan Varga und ich, uns auf den weiten Weg nach Jilmenice. Sonja Zinkl sollte uns eigentlich auch begleiten, aber sie lies sich durch eine Grippe davon abhalten.
Eigentlich waren wir etwas skeptisch was die Schneesituation anging, denn ca. 10 km vor unserem Ziel war noch alles ziemlich grün. Es ging dann aber alles sehr schnell. Ein paar Kehren später sahen wir auch schon die weiße Pracht und kamen dann mit dem Auto nicht einmal bis vor unser Hotel.
Da wir direkt neben dem Start wohnten, konnten wir schon am Morgen sehen, dass die Flaggen von sechs Nationen, die am Start waren, wehten.
Noch am Vormittag ging es an den Start. Bei guten Schneeverhältnissen und sonnigem Wetter machte uns das Laufen doppelt soviel Spaß. Stephan Varga machte es sogar soviel Spaß, dass er sogar, während des Rennens, eine extra Runde drehte. Für das Ergebnis war das natürlich nicht förderlich und er belegte Platz 16. Für Johann Kugler ging es wesentlich besser, denn er belegte den ausgezeichneten 6. Platz.
Leider regnete es in der Nacht einmal kräftig und überzog die Loipe mit einer dünnen Eisschicht. Da der zweite Tag nur noch für den tschechische Cup zählte, gab ich sogleich die Order aus, dass auf alle Fälle auf die Gesundheit und in zweiter Sicht das Material geschont werden sollte. Mit den Plätzen 13 und 14 für Varga und Kugler war dieses Sprintrennen doch noch ein sehr anspruchsvolles Training.
Bei sonnigem Wetter konnten wir dann unsere Heimreise antreten.
Ergebnis WRE Alpen-Meeting
Ergebnis WRE Czech-Cup
IOF SkiO-WRE-Seite
Wolfgang Zweimüller
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