SkiOL: Eine der längsten Siegesserien im OL fand ihr Ende
ÖSTM Staffel am 20.Februar 2005 in Seckau
Am Sonntag, dem 20.2., fand im gleichen Gebiet wie beim samstägigen Einzelbewerb, die Österreichischen Staatsmeisterschaften im SkiOL-Staffelbewerb 2005 statt.
Am augenscheinlichsten beim Blick auf die Meldeliste war, dass wesentlich mehr Staffeln als in den vergangenen Jahren gemeldet waren. Und zwar waren diesmal 49 Staffeln gegenüber 37 im vergangenen Jahr am Start. Dies wurde jedoch in erster Linie durch eine Änderung in der Klasseneinteilung bewirkt. 2er-Staffeln in allen Klassen außer H19-, und noch dazu eine Reduzierung der Seniorenkategorien von H/D 35-, H/D 45-, H/D 55- auf H/D 40- und H/D 55-. Natürlich gibt es bei jedem dieser Systeme ein "Für" und "Wider", jedoch die erste optische Bewährungspobe scheint einmal bestanden zu sein. Über Feinabstimmungen für nächste Saison wird aber sicherlich diskutiert werden müssen.
Am gespanntesten blickte man – wie jedes Jahr – auf die Titelkämpfe in den den allgemeinen Klassen. Während hier bei den Damen fast alles "erwartungsgemäß" ablief, wurde bei den Herren ein kleiner "Machtwechsel" vollzogen. Bahnleger Wolfgang Pötsch hatte die Staffeln äußerst kurz gelegt, sodass sich daraus kein "Monsterbewerb" entwickeln sollte und die Teilnehmer nicht zu spät die Heimreise antreten konnten.
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Start zum Staffelbewerb
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3,9-4,1km Länge mit etwa 80Hm wies die Damenstrecke auf. Die erste Staffel des LZ OMAHA mit Uschi Varga und Sonja Zinkl holte sich hier in 40:19min erwartungsgemäß den Meistertitel. Den Doppelsieg für die Burgenländerinnen komplettierte die 2.Staffel mit Julia Varga und Elisabeth Hochwarter in 44:59. Nicht in den Titelkampf eingreifen konnte diesmal die Damenstaffel der SU Klagenfurt, denn nach der plötzlichen grippalen Erkrankung von Regina Habenicht mußte Tochter Sara Habenicht in der Elitestaffel einspringen. Trotz Laufbestzeit von Ursula Polzer reichte es diesmal nur für Bronze, knapp 25 Sekunden hinter Platz 2.
Besonders spannend lief hingegen das Herrenrennen ab. Zwischen 5,2-5,4km mit 120Hm (11 Posten) betrugen hier die Streckenlängen. Auch heuer schien es so, daß der Dominator der letzten 7-8 Jahre – die Sportunion Klagenfurt – den Sieg sicher nach Hause wird laufen können. Doch ein etwa 5 Minutenfehler von Schlußläufer Dieter Mikula auf der Route zu Posten 8 lies diese Erfolgsserie plötzlich abreißen. Max Habenicht und Markus Buchtele hatten nach 2 Läufern bereits einen 3-minütigen Vorsprung auf die späteren Sieger herauslaufen können, was bei einer durchschnittlichen Laufzeit von etwa 22 Minuten schon eine halbe Ewigkeit bedeutete. Alles sah also nach einem neuerlichen Klagenfurter Triumph aus, doch dann wurde es "nur" die Silbermedaillie.
Beim LZ OMAHA hingegen erwischte Startläufer Bernd Varga keinen optimalen Start. Der Rückstand auf die nach dem Startläufer Gernot Kerschbaumer sensationell führende Staffel des HSV Pinkafeld betrug bereits an die 2min45sek. Doch Stephan Varga und Johann Kugler gaben nicht auf, glaubten an ihre Chance und liefen ein tolles Rennen, was schließlich mit dem Sieg in 61:21 für den LZ OMAHA belohnt wurde.
Zweite mit einer Zeit von 63:04 wurde – wie bereits erwähnt – die SU Klagenfurt. Die Überraschung des Tages war allerdings die tolle Leistung der Staffel des HSV Pinkafeld bestehend aus Gernot Kerschbaumer, Martin Pongratz und Markus Lang. Gerade erst von einem Intensivtrainingslager aus dem sonnigen Süden zurückgekehrt, ließ Trainer Richard Schuh einige Schneekilometer auf Langlaufskier hier in Seckau folgen. Die Bronzemedaillie bei dieser Ski-OL-Staffel-MS in einer Zeit von 64:33 kann somit wirklich als gelunge Überraschung angesehen werden. Man konnte auf den weiten Wiesen rund um Seckau fast immer Sichtkonrakt mit den Ski-OL-Spezialisten halten.
Die restlichen österreichischen Meistertitel wurden schön gleichmäßig auf verschiedene Vereine aufgeteilt. So gingen die Nachwuchstitel bei den Herren zum HSV Klagenfurt (H-14: Benjamin+Melanie Maier) bzw. zum HSV Pinkafeld (H15-18: Thomas Lang + Thomas Schuh). Beim weiblichen Nachwuchs konnte hingegen kein Meistertitel vergeben werden, da zum Einen etliche Mädchen in Burschenklassen liefen und zum Anderen in die Damen-Elite aufsteigen mußten, da dort einige Ausfälle durch Erkrankungen zu beklagen waren. Die Titel bei den Senioren(-innen) verteilten sich auf die NF Lok Steiermark (H40-: Wolfgang Lueger + Josef Kammerhofer), den OLC Wienerwald (D40-: Gabriele Finder + Gunnel Nilsson) und den OLCU Viktring (H55-: Wolfgang Koch + Otto Venhauer )
Ergebnisse
Karte Sonntag
Bericht 5.Lauf zum Austria Cup am 19.02
Fotos
Ein Bericht von
Michael Melcher
mit Fotos von
Hans Kolar
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Fragezeichen für Strecke und Stirnband

Warten in Wechselzone

Wechsel Siegerstaffel Damen Elite

unglücklicher Schlußläufer Dieter Mikula
 Als 3.Läufer holt Markus Lang Bronze für den HSV Pinkafeld

Siegerehrung Elite
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