Mitteldistanz in Leith Hill
Weltcup 1.Runde in Surrey Hills (GBR) vom 29.April-3.Mai 2005
Am letzten Tag beim Weltcup in Großbritannien ging es auf der Karte "Leith Hill" von der technischen Seite her so richtig zur Sache, stand doch der Mitteldistanzbewerb am Programm. Einige der österreichischen Teilnehmer platzierten sich bei richtigem britischen Wetter (Sonnenschein mit leichten und starkem Regen abwechselnd) im erweiterten Spitzenfeld.
Die ersten Posten befanden sich bei diesem Rennen in eher technisch leichterem Gelände, wo hohe Laufgeschwindigkeit trotz teilweiser äußerst dichter Vegetation (Sicht teilweise nur wenige Meter) gefragt war. Aber ab Posten 10 war es mit dem Vorausplanen vorbei und allen Athleten wurde feinstes Orientieren abverlangt. Zusätzlich waren "OL-Gefühl" und höchste Konzentration gefragt, was dazu führte, dass der Weizen von der Spreu getrennt wurde.
Die Tagessiege holten sich Andrej Khramov(RUS) bzw. Jenny Johannson(SWE). Auch unser junges OL-Team kam mit diesen sehr schwierigen technischen Verhältnissen gut zu Recht und erkämpfte sich durchaus gute Ergebnisse.
Nach seinem 27. Platz bei der WM 2004 in Schweden erzielte Markus Lang (HSV Pinkafeld) auch bei diesem Weltcup mit dem 31. Platz ein weiteres Spitzenergebnis und sicherte sich somit 10 Weltcuppunkte. Markus meinte zu seinem Lauf: "Ich habe mich auf diesen Wettkampf wiederum gut eingestellt und ging äußerst konzentriert mit hohem Lauftempo ins Rennen.
Bei ca. der Hälfte des Rennens lief der Finne Kim Fagerudd auf mich auf. Ab diesem Zeitpunkt fightete ich mit ihm bis einige Posten vor dem Ziel, Seite an Seite, um jede Sekunde, bevor uns eine Routenwahl trennte. Über diese Platzierung bin ich überglücklich, jetzt weiß ich was zielorientiertes Training und Fleiß bewirken."
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Markus Lang freut sich über 10 Weltcuppunkte
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Weitere hervorragende Leistungen erzielten unsere bekannten OL-Techniker Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) mit dem 46. Platz und Felix Breitschädel (ASKÖ Henndorf) mit dem 54. Platz.
70. wurde Pierre Kaltenbacher (HSV OL Wr.Neustadt), 77. Martin Binder und 80. Martin Pongratz (beide HSV Pinkafeld).
Im Damenbewerb ist bei Andrea Eisl (ASKÖ Henndorf) nach ihrer Viruserkrankung wiederum ein Formanstieg ersichtlich, aber ihr guter 40. Platz bei diesem Weltcuprennen ist eine Platzierung, die noch nicht ihrem vollen Leistungsvermögen entspricht. Bleibt nur zu hoffen, dass Andrea endlich wieder richtig gesund wird und ihr Leistungstraining in gewohnter Form wieder aufnehmen kann.
Resümee von Trainer Richard Schuh: "Gerade solche großen internationale Veranstaltungen wie diese Weltcuprunde in England, wo die gesamte Weltelite am Start ist, sind für eine ständige Standortbestimmung unumgänglich. Unsere jungen OL-Leistungsträger sind auf dem richtigen Weg. Mit den Platzierungen unseres Teams im Sprint- bzw. Mitteldistanzbewerb bin ich sehr zufrieden. Um eine weitere Leistungssteigerung bewirken zu können, muss in unserem OL-Verband noch professioneller gearbeitet werden. Ohne vermehrtes Techniktraining in Skandinavien, welches leider sehr kostenintensiv ist, ist es schwer möglich bessere Spitzenplatzierungen zu erarbeiten."
Ergebnisse
Homepage Weltcup
Mit Sportgruß aus England
Richard Schuh
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