WMOC: Der Braunbär ließ sich nur kurz stören
Am Finaltag bei den World Master Games Orienteering konnten Gislind Berger und Wulf Kradischnig die besten Platzierungen der österreichischen Teilnehmer erlaufen. Dabei konnte man schon mit der ersten Medaille seit 2000 (Eugen Kainrath) für Gislind Berger in der Kategorie Damen 35- spekulieren, war sie doch bei den beiden Qualifikationsläufen mit einem 4. und einem 3.Platz in Podestnähe gelaufen. Doch im Finallauf machte sie gleich zu Beginn zum 2.Posten einen 16-Minutenfehler und so wurde es "nur" der 9. Platz.
Bei den Herren 40- lief Wulf Kradischnig ein kostant gutes Rennen und war schließlich mit Platz 12 auch sehr zufrieden. Die weiteren Österreicher die sich für die A-Finale qualifiziert hatten, konnten keine Spitzenplatzierung erreichen.
Ergebnisse:
A-Finale:
W35-A 9. Gislind Berger
M40-A 12. Wolfgang Kradischnig
M35-A 16. Michael Stockmayer
M50-A 25. Johann Scheibenreif
M50-A 33. Paul Grün
W55-A 34. Barbara Tobler
M50-A 38. Eugen Kainrath
B-Finale:
M35-B 2. Thomas Täuber
M60-B 4. Gottfried Tobler
M40-B 5. Karl Lang
M40-B 7. Niki Häusler
M60-B 11. Paul Ziermann
M45-B 12. Othmar Fasching
W60-B 15. Christa Dobler
M50-B 18. Christian Breitschädel
M50-B 25. Johann Windbüchler
Die Läufe waren geprägt durch zahlreiche Dickichte und Sümpfe. Vor allem beim 1. Lauf war eine frühe Startzeit ein Nachteil, da es noch keine Spuren durch die hohen Grasflächen und stark überwachsenen Sümpfe gab. Beim 2. Qualilauf waren die km-Zeiten schon deutlich schneller, denn die Dickichte waren nicht mehr ganz so undurchdringlich und es gab auch zahlreiche Lichtungen. Beim Finallauf waren nicht nur zahlreiche OL-Läufer im Wald unterwegs, sondern es wurde auch der eine oder andere Braunbär gesichtet, wie z.B. von Christian Breitschädel. Dieser ist nun auf direktem Weg nach Japan unterwegs, um die österreichische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft vom 9.-15.August optimal zu betreuen.
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Österreichs Vertreter bei der Senioren-WM
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Direkt aus Kanada
Thomas Täuber
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