CISM-Vorbereitung: Ein Event übertrifft das andere
Guarapuava (Brasilien) vom 6.-11.11.2006
Die Vorbereitungen für die Mittel- und Langdistanz sind voll im Gange.
Heute fand am Vormittag der Model-Event für die beiden Einzelläufe statt.
Die Karte selbst ist OK und auch das Gelände sollte unseren Athleten liegen.
Auch beim gesamten "Drumherum" geht so richtig die Post ab. So fand am Montag am Abend ein Ice Breaking Event statt, wobei von der Region PINHÄO Volkstanzvorführungen und Besonderheiten dieser Region allen 29 Nationen geboten bzw. erklärt wurden.
Nach diesem Festakt wurden spezielle warme und kalte Gerichte und verschiedenste Getränke serviert.
Das Ziel solcher Events im Rahmen jeder Militär Weltmeisterschaft ist das Kennenlernen aller Teilnehmer mit Athleten anderer Nationen. Was bei einer Militär-WM als Besonderes
einzustufen ist, ist die Tatsache, dass hier einige Nationen zur OL-Familie stoßen, die sonst
(zivil) fast nie international vertreten sind. So gibt es heuer hier OL-Vertreter aus Angola,
Uruguay und Ecuador. Das zeigt, das der Orientierungslaufsport global größer wird.
Motto: "Friendship Through Sport".
Am Nachmittag fand in Guarapuava um 17.00 Uhr die Eröffnungsfeier der 39. Militär Weltmeisterschaft statt. Wie bereits beim Eintreffen im Wettkampfzentrum am letzten Sonntag wurde diese Feierlichkeit in einem würdigen, großen Rahmen durchgeführt.
Im Rahmenprogramm wurde neben der perfekt organisierten Eröffnungsfeier viel Brasilianischer Tanz, als Unterhaltung geboten. Anschließend wurde den ca. 500 geladenen Gästen die Rippenteile von 20 Ochsen, das entspricht ca. 700 kg Rindfleisch, auf brasilianische Art köstlich zubereitet.
Morgen Mittwoch ab 09.00 Uhr ist es dann vorerst mit dem Feiern vorbei und unsere Athleten werden alles nur Mögliche versuchen um gute Einzelplatzierungen zu erlaufen.
Was haben sich unsere Athleten für die Mitteldistanz vorgenommen:
- voll konzentriert zu laufen
- technisch möglichst keine Fehler machen
- in Brasilien ist das wichtigste Hilfsmittel der Kompass
- Richtung halten (Kompass laufen)
- Auffang- und Ablaufpunkte beachten
- Bei Routenwahlen eher Zeit lassen bei Entscheidungen
(Stacheldrahtzäune immer mit berücksichtigen)
- Kompass, grobe Linien, Kopf nach oben (Kerschi)
- Postenbeschreibung lesen
- Wenn möglich voll laufen
- Sich Vegitationsgrenzen eher nicht verlassen
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