Weltklasseergebnis für Kerschi in der Schweizer Hauptstadt
Beim mit Weltklasseläufern gespickten Postfinance Sprint in der Schweiz gelang Gernot Kerschbaumer nach der Weltmeisterschaft in Japan 2005 wieder ein Ergebnis das zeigt, dass talentierte Österreicher auch international ganz vorne mitmischen können.
Schon am Freitag in der Qualifikation über die Mitteldistanz zeigte Gernot mit dem ausgezeichneten 14. Rang von 52 Athleten dass er nach seiner Verletzung bei der WM im letzten Jahr wieder sehr gut in Form kommt. Als einziger der 3 Österreicher konnte er sich für den Finalsprint der besten 25 am Samstag in der Berner Innenstadt qualifizieren, während Martin Binder als 48. (Magenproblemen) und Martin Pongratz als 49. (großer Fehler zum 1. Posten) leider keine Chance hatten. Nach der Mitteldistanz mit nur sehr geringem Rückstand auf die Dominatoren aus der Schweiz meinte Gernot selbst: "Wahrscheinlich mein bester Wettkampf heuer" – doch es sollte noch besser werden.
Das mit unglaublicher Professionalität veranstaltete und von sehr großem Publikumsinteresse geprägte Finale in der Schweizer Hauptstadt war ein OL Fest das wohl zurzeit auch nur in der Schweiz möglich ist. Sogar Fanpakete mit T-Shirt, Ratsche, Kappe wurden unter den Zusehern verteilt.
Gernot, als 12. der 25 Herren gestartet, hatte eine praktisch perfekte erste Runde (lag beim Kartenwechsel sogar auf dem 5. Rang!!!). Erst gegen Ende des Rennens machte sich die Müdigkeit bemerkbar und es schlichen sich kleine Unsicherheiten ein die aber in Summe unter der unglaublichen Marke von 5 Sekunden blieben. Als er ins Ziel kam lag er an der 2. Stelle, knappe 5 Sekunden hinter Benno Schuller (SUI). Auch einige der hinter ihm gestarteten OL Stars konnte Gernot noch hinter sich halten und erreichte schlussendlich den wirklich ausgezeichneten 11. Rang.
Überlegene Sieger mit fast 30 Sekunden Vorsprung gab es sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wobei man das bei Simone Niggli-Luder als durchaus gewohnt ansehen kann, während Daniel Hubmann auf gar keinen Fall unerwartet siegte aber sein Vorsprung auf die ebenfalls fehlerfrei laufenden Konkurrenz doch als sehr beeindruckend einzustufen ist.
Schon am Sonntag ging es für die drei Athleten und Nationaltrainier Ulu Aeschlimann weiter zum Weltcup in Clermont Ferrand Frankreich Nach dem von hoher Laufgeschwindigkeit geprägtem Wochenende in der Schweiz liegt in der nächsten Woche der Schwerpunkt auf der technischen Seite
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Weltcup-Finale
Martin Pongratz
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