ÖFOL-Jugendkader: Ausgezeichnete Leistungen bei Ungdoms-Tiomila
Als Abschluss des 14- tägigen Trainingsaufenthaltes des Jugendkaders in Schweden, beteiligte sich das österreichische Team an der Ungdoms-Tiomila, dem weltweit größten Staffelbewerb für Nachwuchsläufer/-innen. Je zwei Burschen/Mädchen Teams mit 12 bzw. 7 Mitgliedern stellten sich dem Vergleich mit jeweils etwa 100 anderen Teams. Diese waren überwiegend aus den skandinavischen Ländern nach Skövde angereist.
Um es gleich vorweg zu nehmen, die Österrreicher/-innen zeigten im Bewerb der weltbesten Nachwuchsläufer/-innen ausgezeichnete Leistungen. Das erste Mädchenteam (in der Reihenfolge: Stephanie Killmann, Elisa und Anna Elstner, Julia Bauer, Anja Arbter, Clarissa Kradischnig und Ursula Kadan) belegte mit nur 3 Minuten Rückstand den hervorragenden 7.Platz und auch unser zweites Team (Heike Spiegel, Ulla Mayerhofer, Marlies Berger, Katharina Novak, Eva-Maria Farkas, Franziska Rogl und Carina Kradischnig) war als 31. mit nur etwa 16 Minuten Rückstand im ersten Drittel platziert.
Auch sehr gut liefen die Burschen, doch aufgrund von zwei Fehlstempeln blieben den österreichischen Teams die Früchte ihrer guten Leistung verwehrt. Sonst wäre das erste Team (Reihenfolge: Christian Wartbichler, Erik Simkovics, Simon Arbter, Robert Merl, Tobias Killmann, Markus Obermüller, Lukas Helminger, Christian Arbter, Henrik Sulz, Helmut Gremmel, Joachim Bosina und Wolfgang Siegert) auf dem 13. Rang und das zweite Team (Christian Pfeifer, Tobias Guggenberger, Niko Krauland, Andreas Bruchbacher, Raphael Mallweger, Frank Sodia, Thomas Obermüller, Dominik Grünberger, Gerald Rabitsch, Kilian Jörg und Thomas Schuh) auf dem 35. Rang gelandet.
Die U-Tiomila ist der Tiomila für Erwachsene nachempfunden. Die Burschen starten um 2:30 mit vier Nacht- bzw. Dämmerungsstrecken, während die Mädchen erst nach Tagesanbruch um 5:30 den Bewerb aufnehmen. Einige tausend Menschen verfolgen viele Stunden lang den prestigeträchtigen Bewerb mit Volksfestcharakter. Bereits in den Nachtstunden begleiten Hupen und laute Anfeuerungsrufe die Läufer/-innen. Beim Zuschauerposten und im Zieleinlauf durchlaufen die Schlussläufer/-innen ein dichtes Spalier an Läufer/-innen, Betreuer/-innen, Eltern und Fans.
Besonders eindrucksvoll war, dass mit einer Ausnahme alle 34 Österreicher/-innen ohne großen Fehler ihre Teilstrecken absolvierten (was auch in den beiden Wochen verstärkt trainiert wurde). So konnten unsere Teams eindrucksvoll auch in schwedischen Gelände mit den besten skandinavischen Staffeln mithalten. Besonders auf den kürzeren Teilstrecken überraschten die Österreicher/-innen mit Teilstreckenbestzeiten bzw. Spitzenplatzierungen in der Teilstreckenwertung. Sehr positiv auch der Kampfeist der beiden Herrenteams nach den Disqualifikationen.
Leider wurde der positive Abschluss des Trainingskurses durch die beiden Schlampigkeitsfehler beim Lesen der Kontrollnummer getrübt. Doch das ganze Team - insbesonders die betroffenen Läufer - werden diese Schwäche sicher in Zukunft ausmerzen.
Alles in allem: der österreichische Nachwuchs ist auch in Skandinavien vorne dabei.
Blog vom Schweden-Trainingslager
Günther Kradischnig
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