Sportident-Seminar
Leibnitz am 24.März 2006
Am Freitag, dem 24.März, fand in Leibnitz unter regem Interesse ein vom StOLV und der ÖFOL-Ausbildungskommission durchgeführter Sportident-Workshop statt. Als Referent konnte Eugen Kainrath den 17 Teilnehmern sein nahezu perfektes Fachwissen in Sachen Sportident und "Krämer-Software" bestens vermitteln. Tipps und Tricks für die optimale Verwendung und den bestmöglichen Einsatz der Ressourcen rundeten diesen Intensivnachmittag ab. Auch gab es für die Seminarteilnehmer zum späteren Nachschlagen ein allesumfassendes Kurzskriptum zur "Handhabung und Wettkampforganisation mit SI / Krämer".
Als Draufgabe gab es spätabends noch eine Kurzeinführung in das Bahnlegungsprogramm "Condes". Erst kurz vor Mitternacht war dann die umfangreiche Fragestunde zu den Seminarthemen zu Ende.
Das dieses Thema nicht nur Interesse in der Steiermark hervorrief, sondern auch Teilnehmer aus Kärnten, Niederösterreich und dem nahen Burgenland anlockte, beweist, dass hier noch entsprechendes Fortbildungspotential besteht. Vor allem muss man sagen: ein voller Erfolg wenn man bedenkt, dass dieser Intensivkurs nur an einem Freitag Nachmittag + Abend stattfand und alle Teilnehmer nach Kursende (in der Nacht) wieder heimfuhren, da der am Wochenende geplante Bahnlegerworkshop (Jugenklassenbahnlegung) mangels Interesse abgesagt werden mußte.
Hauptprogrammpunkt war die allgemeine Handhabung der Sportidentsoftware, vor allem aber die richtige Programmierung, sowie die Kombination von sog. "alten" und "neuen" Stationen (BSF4 + BSF7 + BSF8).
Hierbei wurde die Organisation eines kompletten Wettkampfes simuliert, sodass die Teilnehmer wirklich anhand konkreter Beispiele äußerst praxisnah an den PC´s üben konnten. Es wurden im Zuge dieses Durchspielens eines realen Wettkampfes auch SI-Stationen sowohl im Wettkampf- als auch Trainingsmodus programmiert und auch mögliche auftretende Problemstellungen berücksichtigt. Natürlich wurden auch absichtlich einige zufällig vorkommende Fehlerquellen eingebaut, um auf eventuelle Pannen so gut als möglich eingehen zu können und um den " worstcase" in den Griff zu bekommen, bzw. so gut als möglich vermeiden zu können.
Auch wurde auf den Datentransport der üblichen Bahnlegungssoftware (OCAD + Condes) intensivst eingegangen. Eine spezielle Gegenüberstellung der Vor-& Nachteile zwischen Condes und OCAD8 gab es im Anschluß an das reine SI-Seminar und dauerte für einige Interessierte bis weit nach "Dancing Stars".
Alle Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt und wohl auch mit dem persönlich gesteckten Kurszweck zufrieden; sowohl jene, die hier ein erstes Mal mit dieser Software arbeiten konnten, als auch die erfahreneren Funktionäre, die ihr Handling wesentlich zu verbessern beabsichtigten. Dank sei an dieser Stelle v.a. an Franz Hartinger gerichtet, der die PC-Einrichtungen der HS II RS Leibnitz für dieses Seminar zur Verfügung stellte.
für die Ausbildungskommission
Michael Melcher
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