SkiO-EM Langstrecke
Am Donnerstag, dem 23.Februar, wurde beim SkiOL-Weltcupfinale die Langstrecke durchgeführt. Nachdem es die ganze Nacht schneite, war das Organisationsteam gefordert, die Spuren für den Wettkampf zu präparieren. Auf Grund des engen Spurennetzes war dies allerdings nicht durchgehen möglich. Daher gab es einige Loipen, die in der Karte eingezeichnet, aber in Natur nur sehr schwer zu erkennen waren. Selbst nach dem Start der Veranstaltung waren noch einige Ski-Doos unterwegs, um das Loipensystem wiederherzustellen.
Alle Kategorien wurden mittels Massenstart losgelassen. Dabei war es wichtig, so lange wie möglich den Kontakt mit der Spitze zu halten und dabei immer auf der Karte mitzukontrollieren. Es gab 3 Runden zu bewältigen. Zwei Lange Strecken und eine kurze Zielschleife, bei der es keinen Gabelungsposten gab.
Die erste Startkategorie waren die männlichen Weltcupläufer. Über die Streckenlänge von ca. 28km startete Stephan Varga (LZ Omaha). Er fand sich auf der Karte schon wesentlich besser zurecht als am Vortag. Mit Platz 37 blieb er aber hinter seinen Erwartungen, der Zeitrückstand auf den Sieger hielt sich jedoch einigermaßen in Grenzen. Eindrucksvoll ist der 4-fach Sieg der Schweden, der vom gestrigem Sieger Tomas Löfgren angeführt wurde.
In der Juniorenklasse konnte Raphael Mallweger (SU Klagenfurt) seine Platzierung vom Vortag nicht bestätigen. Nach gravierenden Fehlern im ersten Teil beendete er das Rennen auf halber Strecke.
Ebenso wie Stephan Varga konnte aber Sara Habenicht (SU Klagenfurt) ihren Platz vom Sprint verbessern. Nachdem sie auf den ersten beiden Schleifen ausgezeichnet unterwegs war, lag sie nach dem letzten Kartenwechsel sogar auf dem sensationellen 6. Rang in der Jugendklasse. Im anspruchsvollen Schlussteil ließ sie jedoch an einem Posten viel Zeit liegen und fiel auf Rang 9 zurück. In dieser Kategorie gab es einen russischen Dreifachsieg, der von Lypsina Nadezhda angeführt wurde.
Der Betreuer Max Habenicht bilanziert nach dem Rennen: "Mit der Leistung von Sara bin ich sehr zufrieden. Es war nur schade, dass sie am Ende noch einige Plätze verlor. Ich denke ihr Aufenthalt in Schweden macht sich bezahlt. Raphael lief gestern ein sehr starkes Rennen, da darf es auch mal vorkommen, dass man einen Lauf verhaut. Und bei Stephan zeigt sich das Problem, dass die internationalen Einsätze auf so schwierigen Karten fehlen. Er kann einfach sein läuferisches Potential nicht ausschöpfen."
Am Freitag ist Ruhetag, ehe es am Samstag über die Mitteldistanz den letzten Einzelwettkampf gibt.
Ergebnisse:
Damen-17, 16 Posten , 9.260m
1. Lyapsina Nadezhda RUS 00:42:33
2. Medvedeva Tatiana RUS 00:42:45
3. Gilazdinova Larisa RUS 00:44:31
9. Habenicht Sara AUT 00:48:43
Herren-20, 9 Posten, 2.810m
1. Lamov Andrey RUS 01:12:20
2. Kashchuk Taras RUS 01:16:03
3. Daehli Magne NOR 01:16:08
Mallweger Raphael AUT DSQ
Herren Elite, 35 Posten, 22.700m
1. Lofgren Tomas SWE 01:40:10
2. Aslund Tobias SWE 01:40:45
3. Granath Johan SWE 01:40:46
4. Arnesson Peter SWE 01:40:47
5. Khrennikov Eduard RUS 01:40:55
39. Varga Stephan AUT 01:59:39
55. Habenicht Max AUT 02:19:26
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Bericht Vorschau
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Max Habenicht
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