Weltcupfinale Frankreich: Mitteldistanz-Qualifikation
Auvergne (Frankreich) vom 1.–8.10.2006
Bei diesen Wettkämpfen bekommt das Wort Schwierigkeit eine neue Bedeutung. Als erster Bewerb des Weltcup-Finales in Clermont-Ferrand kam der Qualifikationslauf über die Mitteldistanz zur Austragung.
Vor vielen vielen Jahren waren in dieser Gegend noch die Vulkane sehr aktiv. Dementsprechend viele Steine und Steinblöcke liegen nun im Wald herum. Dazu kommen Felsabbrüche, Hügeln, Senken und dichter Bewuchs.
Nun, um die Karte überhaupt lesen zu können sind die meisten Teilnehmer zu Lupen-Kompass-Läufern mutiert. Dennoch war öfters "Stop and go" gefragt, um ja nicht den Kartenkontakt zu verlieren.
Heute haben aber zwischendurch Wege das Ganze etwas erleichtert. Beim morgigen Finallauf wird man vergebens Umlaufrouten auf Wegen suchen, weil es angeblich keine Wege geben wird.
Wie ist es den Österreichern am heutigen Tag ergangen? Das Ergebnis: 2 aus 3!
Gernot Kerschbaumer dosierte sein Lauftempo, um technisch sauber über den Kurs zu kommen. Mit Platz 5 in seinem Vorlauf kann man sein Unternehmen durchaus als gelungen bezeichnen.
Sein Trainingskollege im HLSZ, Martin Binder, lief ebenfalls sehr diszipliniert. Nur gegen Ende konnte er seine Beine nicht mehr zügeln und startete zwei einminütige Suchaktionen. Platz 15 sicherte ihm aber auch einen Platz im A-Finale, sind doch jeweils die ersten 17 aus den drei Vorläufen qualifiziert.
Nur Martin Pongratz verfehlte als 22. einen dieser heiß begehrten Plätze. Ein größerer Fehler, sowie eine schlecht gewählte Route ließen die Finalträume platzen. Aber auch einige Topläufer aus Skandinavien verpassten den Einzug ins A-Finale.
Die Vorlaufsieger setzten sich jeweils klar durch. Thierry Gueorgiou, Jarkko Huovila und Daniel Hubmann mauserten sich klar als Favoriten für den A-Finallauf heraus. Bei den Damen siegten Jenny Johannson, Helena Jannson und Dana Brozkova.
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Gernot Kerschbaumer
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