WM-Vorbereitungstrainingslager von 9. bis 16.7.2007
in Rebild/Dänemark
Fast das komplette WM-Team der Österreicher hat ein vorbereitendes
Trainingslager in Dänemark absolviert. Übrigens zum Glück fast, denn während
für Sprint, Mittel, Lang und Staffel trainiert worden ist, hat sich Michaela
Gigon ihren dritten MTBO WM-Titel geholt. Aber für alle, die es noch nicht
wissen, das WM-Team kurz noch mal zum Mitschreiben:
Andrea Eisl (vorläufig alles)
Marit Thea Lillehov (vorläufig alles)
Michaela Gigon (alles außer Sprint)
Felix Breitschädel (Sprint, Mittel, Staffel)
Gernot Kerschbaumer (Mittel,
Staffel)
Jan Zazgornik (Sprint, Mittel, Staffel)
Markus Lang (Lang)
Martin
Binder (Sprint, Lang)
Martin Pongratz (Lang)
Im Übrigen, falls ihr euch wundert, weshalb Marit Thea Lillehov im WM-Team steht. Sie hat seit 13. Juli 2006 das Privileg die Österreichische
Staatsbürgerschaft tragen zu dürfen. Und der Verwunderung letzter Punkt: Den Bericht schreibe ich, Jürgen Egger. Ich habe die Ehre gehabt, das
Österreichische Team am Weg zur Weltmeisterschaft zu geleiten und zu begleiten.
Nachdem mir Verletzungspech die Chance auf eine Qualifikation geraubt hat, bin ich auf Bitte der Kaderverantwortlichen als Betreuer in Dänemark gewesen. Dass
ich dann der einzige Coach (muss ich ja selbst lachen, ich und Coach) gewesen bin, ist der Kreuzoperation des Nationaltrainer Ulu Aeschlimann zu zuschieben.
So, nun zum Bericht. Wie schreibt man eigentlich einen seriösen Bericht? Egal, ich werde es einfach versuchen und trotz Verletzung meines rechten Zeigefingers
das Beste geben.
Die frühmorgendliche Anreise am 9. Juli hat uns die Möglichkeit eröffnet an einem regionalen Wettkampf zu starten. Der
Trainingslauf hat uns Grün auf der Karte von der besten Seite präsentiert. Dennoch haben wir positives für unser Trainingslager mitgenommen: Schlimmer,
sprich grüner kann's nimmer werden. Die restliche Zeit des Trainingskurses haben wir in der Region rund um Rebild, rund 25 Autominuten südlich von Aalborg
und 60 Minuten von Arhus, verbracht. Dabei ist speziell auf die Disziplinen Sprint, Mittel und Staffel wertgelegt worden. Zudem haben wir versucht
herauszufinden, wie sich der Bewuchs seit Ostern verändert hat.
Nach harten fünf Tagen hat ein Start bei einem offiziellen Selektionsrennen Sprint den
Abschluss unseres Kurses gebildet. Dieser letzte Vergleich mit internationalen Topstars auf einer technisch fordernden Bahn des WM-Bahnlegers hat uns die
Gewissheit gegeben, am richtigen Weg zu sein. So sind nicht nur die Nationalteams aus Schweiz, Norwegen, Australien, Großbritannien unsere
Gradmesser gewesen, sondern auch die Finnen, die ihre WM-Qualifikation durchgeführt haben. Jan ist es als Schnellsten einer einheitlich starken
Österreichischen Mannschaft gelungen, sich nach 16:38 Minuten nur 57 Sekunden hinter der Bestzeit
zu klassieren. Übrigens sei an dieser Stelle folgendes
bemerkt. Regeln sind für alle gleich und natürlich auch von allen einzuhalten. Hier nochmals. Und noch wichtiger, zu lesen! Die Rückreise ist am 16. Juli
erfolgt und ermöglicht den Athleten eine letzte Erholung vor dem Ernst Weltmeisterschaft.
Im Umfeld des Kurses hat es keine Klagen gegeben. So haben die Herberge, das Essen mehr als entsprochen. Gemeinsame Ausflüge nach Aalborg,
Arhus und in die Karibik (Fluch der) haben zu einem positiven Kaderklima beigetragen. Und die Betonung liegt auf beigetragen, denn das Kaderklima ist
bereits davor erstklassig gewesen. Eine abschließende Betrachtung über den Postensetzer: 111 Posten richtig gesetzt; 1 Posten falsch gesetzt (um 15 Meter
und da hat natürlich der Kartenzeichner Schuld); eine neue Flexibilität gewonnen (ebenfalls Schuld der Kartenzeichner); groß; grau; Und zu guter letzt
eine abschließende Betrachtung vom Postensetzer: Der Österreichische Kader hat bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Die Stimmung ist sehr gut. Vor
allem im Herrenteam rennt der Schmäh. Der Einsatz hat bei fast allen immer gepasst. Und die Person bei der es ein wenig gehapert hat, weiß es eh selbst.
Falls Klagen zum Bericht auftreten: juergenegger@gmx.at.
Aber nicht vergessen ab 29. Juli dem Österreichischen Team
vor Ort
oder im Netz die Daumen zu drücken.
Mit sportlichen Grüßen
Jürgen
Egger
WOC-Homepage
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