WUOC Staffel: Ohne Traumläufe leider kein Spitzenplatz!
Leider blieb der erhoffte Spitzenplatz (6.Rang) wieder einmal nur ein Traum. Der fehlerfreie Lauf aller Staffelmitglieder blieb nur ein Traum. Nur in diesem Fall kann es einen TOP-Platz geben.
Das Ende der 15. Studenten-Weltmeisterschaften fand mit den Staffelbewerben kein erfreuliches Ende. Bei den Herren setzten sich die favorisierten Schweizer durch. Dahinter gab es nahezu ein Fotofinish bei dem sich der vorhin glücklose Slowake Lukas Bartak durchsetzte und sich endlich über Silber freuen konnte. Der Norweger Ovstein Osterbo kannte den Tschechen Michael Smola noch um 2 Sekunden auf Distanz halten.
Für die Österreicher begann Felix Breitschädel auf der 1.Hälfte stark macht aber kurz vor Schluss den entscheidenden Fehler und verlor den Anschluss an die Spitze. Damit war unser Traum bereits ausgeträumt. Denn nur der ständige Kontakt zur Spitze konnte unsere Chancen auf einen Spitzenplatz in Takt halten. Gernot Kerschbaumer auf der 2. Strecke legte wieder seine gewohnt gute Leistung hin und konnte sich vom 14. auf den 11. Platz vorarbeiten. Martin Binder hielt war den 10.Platz, verlor aber ebenfalls durch einen Fehler wertvolle Minuten. Schließlich musste Martin Pongratz noch den Briten Oli Johnson passieren lassen. Damit gab es in der Endabrechnung Platz 11. Nicht wirklich schlecht, aber eben weniger als wir uns erhofften.
Bei den Damen setzte sich überraschend Großbritannien knapp vor der Schweiz durch. Bronze ging an Finnland. Einige Favoriten, unter anderem die Tschechinnen büßten in den Karstgebieten bereits auf der 1. Runde über 10 Minuten ein. Nach den gezeigten Leistungen der Vortage konnte man von unseren Damen keine Wunder erwarten. Ursula Polzer verhaute ihren Start, Anita Seeböck und Karin Leonhardt liefen einigermaßen akzeptabel. Sabine Fuchs ließ dann auf der Schlussschleife wertvolle Zeit liegen. Leider ist momentan bei den Mädels nicht mehr drinnen. Der 14. Platz ist sicherlich nicht zufriedenstellend.
Im Schlussresümee muss man mit den Leistungen bei den Herren teilweise sehr zufrieden sein. Bei den Damen wartet noch viel Arbeit und Trainingseinsatz, wenn wir den Rückstand einigermaßen aufholen will. Alle erreichten Platzierungen muss man bei den Studenten Weltmeisterschaften natürlich immer unter dem Blickwinkel der Besetzung des Starterfeldes sehen. Diese war diesmal sehr gut und mit zahlreichen WM-Stars gespickt.
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Hannes Pacher
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