MTB-O WM Middle: Um 14 Sekunden am Diplom vorbei
Nove Mesto na Morave (Tschechien) vom 5.-12.August 2007
Bei sommerlich heißen Temperaturen (ca. 33°C) ging am Dienstag, 7. August, der Mitteldistanzbewerb dieser Mountainbike – Orienteering Weltmeisterschaften über die Bühne. 110 Herren und 65 Damen aus 23 Nationen traten an, neue Weltmeister zu werden.
Für Österreich war diese Disziplin besonders interessant, da Michaela Gigon bereits 3 Weltmeistertitel in der Mitteldistanz erreichen konnte. Doch gleich der Weg zum ersten Posten gelang der Titelverteidigerin nicht: "Leider habe ich schon beim ersten Posten einen Weg übersehen und dann nicht genau genug auf die Karte geschaut und dann war schon über eine Minute weg. Aber davon lasse ich mich ja nicht irritieren. Doch am Weg zum dritten Posten habe ich mir nicht nur ein orange-weißes Plastiksackerl, das im Wald liegen gelassen wurde angeschaut, sondern auch noch den Herrenposten. Noch einmal zweieinhalb Minuten verloren." meinte Michaela nach ihrem Lauf. Ab dann ging es besser: 6 Zwischenbestzeiten besonders auf den längeren Strecken zeigen, dass sie körperlich wieder gut in Form ist - doch immer wieder passieren dazwischen Konzentrationsfehler.
Somit reichte es "nur" zum schlechtesten WM-Resultat ihrer MTBO-Karriere: 9. Platz - ganze 14 Sekunden am 6.Platz und dem damit verbundenen Diplom vorbei...
Neue Weltmeisterin wurde Ksenia Chernykh (RUS), die schon am Vortag den Sprintbewerb gewann vor Hana Bajtošová (SVK) und Markéta Jirásková (CZE). Lisi Hohenwarter erreichte den 24.Platz, war damit aber nicht wirklich zufrieden. Sonja Zinkl, die noch mit den Schmerzen einer Kollison mit einer Konkurrentin zu kämpfen hat, fing sich irgendwann einmal einen guten Kilometer von dem Ort auf, an dem sie sein wollte und wurde 41.
Im noch inoffiziellen Schlussklassement (bei Damen und Herren) belegte Tobias Breitschädel mit einer Zeit von 59:38 dem 33 Platz. Peter Entenfellner belegte Platz 75, WM-Neuling Kevin Haselberger war mit seinem 76. Platz voll zufrieden. Christian Gigon schaute sich den Wald auch etwas länger als nötig an und musste sich mit dem 80. Platz begnügen. Andreas Rief wurde an 31.Stelle liegend disqualifiziert, weil er an einer undeutlichen Stelle statt auf dem Pfad durch den Wald gefahren ist. Dieser "Abkürzer" wurde von einer Geländebesatzung registriert und führte zur Disqualifikation. Michaela hatte eine ähnliche Situation, sah aber noch rechtzeitig den auf der Karte verzeichneten Weg. Von dieser unklaren Situation waren mehrere Fahrer betroffen und somit steht nach Protesten noch kein endgültiges Resultat fest. Überlegen Weltmeister wurde Mika Tervala (FIN), obwohl er bei den Zwischenzeiten noch nicht vorne lag. Silber ging Jérémie Gillmann (FRA) und Bronze an den Tschechen Lubomír Tomeèek.
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Für die kommenden Tage ist wechselhaftes bis regnerisches Wetter angesagt. Dies sollte den österreichischen Fahren entgegenkommen. Am Mittwoch stehen die Qualifikationsläufe für das Langdistanz-Finale am Programm. Während die Damen nur alle Posten in der richtigen Reihenfolge finden müssen und dabei nur ja nicht vom Weg abkommen dürfen, um ins Finale zu kommen, wird es bei den Herren um einiges schwiergier: 106 Starter kämpfen um die 60 Finalplätze.
Fotos
Ergebnis
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Paul Grün & Michaela Gigon
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 Zielgebiet
 Oldboy & Betreuer Wolf Eberle mit Youngster Kevin Haselberger
 Michaela Gigon

Kam vom rechten Weg ab...
Andie Rief
 Bester Österreicher
Tobias Breitschädel
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