MTB-O WM: Silber im Sprint für Michaela Gigon
Nove Mesto na Morave (Tschechien) vom 5.-12.August 2007
Bei sommerlichen Temperaturen und einem tollen Ambiente im Langlaufstadion von Nove Mesto na Morave (Tschechien) begann heute die Mountainbike – Orienteering Weltmeisterschaft mit dem Sprintbewerb.
Noch vor der Eröffnung, die im Zuge der Siegerehrung des Sprintbewerbes durchgeführt wurde, konnte unsere Parademountainbikerin Michaela Gigon eine weitere Medaille für sich und Österreich sichern.
Die Schneisen und Wege die für die Langlaufloipen rund um das Stadion in den Wald gezogen wurden, dienten als dichtes und gut befahrbares Wegenetz für die erstmals ausgetragene Sprint-Weltmeisterschaft. Die Damen hatten 4,8 Km mit 115 m Steigung zu bewältigen, und erreichten mit der Siegerzeit der Russin Ksenia Chernykh (13:51) fast auf die Sekunde die Richtzeit des Weltverbandes. Trotz eines mit kleinen Fehlern behaftete Lauf konnte sich Michaela Gigon den 2. Platz, 12 Sekunden vor Hana Bajtosova (SVK) sichern. Überhaupt hatten alle Österreichischen Damen einen ausgezeichneten Tag. Sonja Zinkl wurde 11. und Lisi Hohenwarter 17.
Und wie erlebte Michaela Gigon ihren Lauf? "Das Rennen war eigentlich recht einfach. Aber durch die hohen Geschwindigkeiten war es dann oft nicht ganz so leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Als ich beim 6. Posten die eine Minute hinter mir gestartete Deutsche Anke Dannowski traf, kriegte ich einen ziemlichen Schreck. Denn eigentlich hatte ich bis dahin ein gutes Rennen gehabt. Vollgas, keine Fehler. Oder hatte sich doch ein Routenwahlfehler eingeschlichen? Vielleicht war meine Route von 3 zu 4 doch nicht so optimal? Aber gleich eine ganze Minute verlieren??? Ich gab also noch einmal etwas mehr Gas und stellte gleich noch 2 Zwischenbestzeiten zu den nächsten 2 Posten auf. Meine Zielstempelung verlief etwas weniger elegant, aber ich beendete das Rennen als 2. und war damit sehr zufrieden. Ksenia ist fahrerisch einfach allen überlegen. Dass Hana Bajtosova aus der Slowakei Dritte wurde, freut mich auch, denn schließlich haben wir im Februar zusammen 2 Wochen in Portugal trainiert. Aber auch die anderen beiden Österreicherinnen zeigten auf: Sonja Zinkl hatte mit einem 11. Platz das beste WM-Ergebnis ihrer Karriere. Lisi Hohenwarter wurde knapp dahinter 17. Das lässt natürlich für die Staffel hoffen..."
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Für die Herren war die 6,0 Km (Idealroute) Strecke (+ 130 m Steigung) bei diesen trockenen Bedingungen etwas zu kurz bemessen und so hatte der Däne Torbjoern Gasbjerg nicht 18 Minuten sondern nur 15:05 für den Sieg benötigt. Mit 17:22 belegte Christian Gigon den 32. Platz. Oldboy Peter Entenfellner sicherte sich den hervorragenden 37. Platz, während Andi Rief seine gute Leistung von der EM nicht wiederholen konnte ( Platz 51). Youngster Kevin Haselberger wollte gerade beim Zuschauerposten besonders schnell sein und stempelte zu kurz – Disqualifikation.
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Haselsberger, Entenfellner, Gigon und Rief
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Jedenfalls ein Auftakt der speziell für die Damestaffel hoffen lässt. Am Dienstag folgt die Mitteldistanz, wo es für Michaela Gigon gilt, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Fotos
Sprint-Karte Herren
Sprint-Karte Damen
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Paul Grün
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Sonja Zinkl

Elisabeth Hohenwarter

Michaela Gigon

 Michaela Gigon mit Hana Bajtosova

Eröffnungszeremonie

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