Sprint–Weltcup in Lapua / Finnland
Zum Auftakt der diesjährigen Weltcupsaison wurde im finnischen Lapua ein Sprintwettkampf ausgetragen. Am Vormittag kämpften die Damen und Herren in je drei Vorläufen um die heiß begehrten 17 A-Finalplätze pro Vorlauf. Das Qualifikationsgelände war zweigeteilt. In der ersten Hälfte schickte der Bahnleger die Athleten durch ein kleines Waldstück. Im zweiten Teil war beinahe nur physische Fitness gefragt, weil im offenen Gelände des Krankenhauses gelaufen wurde, das kaum Schwierigkeiten bereitete.
Aufgrund des neuen Weltcupmodus, wonach die besten Nationen 10 Startplätze in der Qualifikation haben, ist es schwieriger denn je einen A-Finalplatz zu erlaufen. So war für das österreichische Team jeder Platz im A-Finale ein Erfolg. Die Bestzeiten lagen jeweils um ca. 12 Minuten.
Thea Lillehov, als einzige österreichische Dame am Start, scheiterte leider ebenso, wie fünf der sieben Herren. Martin Binder und Gernot Kerschbaumer qualifizierten sich als 10. bzw. 16. des ersten Vorlaufes. Wie knapp es ablief zeigt die Tatsache, dass zwischen dem 8. und 16. des ersten Vorlaufes lediglich 12 Sekunden lagen.
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Die beiden A-Finalisten Kerschbaumer und Binder
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Danach galt es, sich so schnell wie möglich für den Finallauf zu erholen, der übrigens live im finnischen Fernsehen übertragen wurde.
Die Bahnanlage führte zuerst über Wege und Wiesen, danach kamen aber die technisch anspruchsvollen Posten im Waldstück, die auch die Entscheidung über den Rennausgang herbeiführten. Martin Binder und Gernot Kerschbaumer hatten allerdings mit der Entscheidung leider weniger zu tun. Sowohl kleinere Fehler als auch läuferische Differenzen zu den Schnellsten ließen sie nicht über die Plätze 45 (Kerschi) und 47 (Bindi) hinauskommen.
Die 1000 € Preisgeld für den Sieger des ersten Weltcuplaufes sicherte sich Thierry Gueorgiou (FRA) vor Mats Haldin (FIN) und Emil Wingstedt (SWE). Guergiou benötigte 14.20 für die 3,3km, 70 Hm und 19 Posten.
Bei den Damen triumphierte Simone Niggli-Luder (SUI), vor der Schwedin Helena Jansson und der Finnin Heli Jukola.
Am Wochenende wartet noch die Jukola, wo zahlreiche ÖsterreicherInnen anzutreffen sein werden.
Ergebnisse
Grüße aus Suomi
Gernot Kerschbaumer
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