CISM Langstrecke: Platz 8 für Kerschi
41. Militär-Weltmeisterschaften im OL vom 8.-12.Oktober 2008 in Alytus (Litauen)
Am zweiten Wettkampftag der Militärweltmeisterschaften im Orientierungslauf in Litauen stand die Langdistanz am Programm. Im Vergleich zum Vortag zeigten die Athleten vom Heeresleistungssportzentrum Seebenstein eine deutliche Leistungsverbesserung und erreichten die erhofften Spitzenergebnisse.
Dieser Bewerb wurde im selben Gelände wie die Mitteldistanz ausgetragen. Folglich hatten die Athleten mit dichtem Bewuchs, vielem Unterholz, unzähligen Senken und Hügeln zu kämpfen und wurden vor interessante Routenwahlaufgaben gestellt.
Bei den Herren kam es auf der 13,2km langen Strecke zum großen Schlagabtausch der weltbesten OL-Könner der Gegenwart. Die Goldmedaille ging an den Franzosen Thierry Gueorgiou, gefolgt von den Russen Alexey Bortnik und Valentin Novikov.
Ein Spitzenergebnis erzielte zum Saisonabschluss auch Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld). Mit dem achten Platz über die Langdistanz landete er inmitten der Weltspitze. Damit hat "Kerschi" wiederum sein großes OL-Können unter Beweis gestellt. "Heute lief es von Anfang an sehr gut für mich. Bis auf kleine Unsicherheiten kam ich mit dem Gelände ideal zurecht. Über den achten Platz freue ich mich jedenfalls sehr, ist es ja meine beste Militär-WM Platzierung überhaupt", meinte "Kerschi" zu seinem Lauf.
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 Gernot Kerschbaumer
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Ein starkes Rennen lieferte heute auch Felix Breitschädel (ASKÖ Henndorf). Auch er erreichte mit dem 18. Platz sein bisher bestes Militär-WM Resultat und sein bestes WM Ergebnis in diesem Jahr. "Das war für mich ein erfolgreicher und zufrieden stellender Einzellauf-Saisonabschluss", so der glückliche Felix.
Sowohl Markus Lang (HSV Pinkafeld) als auch Wolfgang Siegert (WAT) erreichten mit den Plätzen 46 bzw. 55 ebenfalls eine Rangverbesserung gegenüber dem Vortag. Der Team-Benjamin Erik Simkovics (OLC Wienerwald) kämpfte sich ebenfalls tapfer über die Langdistanz und klassierte sich auf dem 72. Endrang. Thomas Lang (HSV Pinkafeld) beendete seinen Lauf auf dem 125. Platz.
Lag man in der Teamwertung nach der Mitteldistanz noch auf dem enttäuschenden 12. Platz, konnte sich das österreichische Team in der Gesamtwertung noch auf den 10. Platz vorarbeiten.
Bei den Damen zeigte Österreichs Michaela Gigon wiederum eine exzellente technische Leistung, hatte aber aufgrund einer Verkühlung nicht genügend körperliche Reserven. Dennoch erzielte sie mit dem 14. Endrang ein weiteres Spitzenergebnis.
Der Titel ging an die Dominatorin dieser Wettkämpfe, Tatjana Ryabkina aus Russland. Auf den Plätzen folgten die Litauerin Ieva Sargautyte und die Russin Natalia Korzhova.
Der Betreuerstab Braun, Kössler und Schuh resümiert: "Mit den erzielten Ergebnissen sind wir sehr zufrieden, gab es doch eine sichtliche Verbesserung gegenüber dem Vortag. Mit einem Top 10 und zwei Top 20 Plätzen erfüllten unsere Athleten all unsere Erwartungen. Mit dem eingekehrten Aufwind gehen wir zuversichtlich in den Staffelbewerb. Es sind viele starke Teams am Start, wenn es großteils nach Plan läuft wie bei der heurigen EM (Platz 11) und WM (Platz 11) ist aber eine Platzierung in den Top 10 möglich."
CISM-Homepage
Mit Sportgruß
Richard Schuh
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