ÖFOL Trainingslager Italien
Das Sommertrainingslager des Jugend- und Juniorenkader fand heuer im Trentino/Italien, dem Gebiet der Juniorenweltmeisterschaft 2009, von 8. – 13. August statt. Die Anreise in Kleinbussen dauerte zwar lange, das nahmen wir jedoch in Kauf, um uns perfekt auf die JWOC vorbereiten zu können. Insgesamt absolvierten wir 8 anspruchsvolle Trainings.
Am Samstag Vormittag wurde gemütlich begonnen, um das Gelände kennen zu lernen, während am Nachmittag schon das erste schnelle Training in Form von Staffelstarts auf uns wartete. In diesem extrem schwierigen Gelände absolvierten wir 2 bzw. 3 Strecken bis zu 1,5 km. Das dritte Training bedeutete für die mittlere und lange Strecke Strukturieren als Aufgabenstellung, die kurze Strecke hatte Höhe abschätzen auf dem Programm, was in diesem hochalpinen Gelände keine leichte Aufgabe war. Für die kurvenreiche Anreise wurden wir jedoch mit einem wunderschönen Panorama belohnt. Nach einer zweistündigen Mittagspause war das Motto für unser viertes Training: Richtung halten, und dies in dem flachsten Gebiet, welches zu finden war. Da die Karte nicht ganz aktuell war, konnte es schon mal passieren, dass man recht planlos umherirrte, bevor man das Kunststück fertig brachte, sich wieder aufzufangen.
Am Montag stand ein Ausflug auf dem Programm. Die Trainer machten jedoch den fatalen Fehler, uns zwei Optionen anzubieten, von denen die eine das Schwimmbad war. :-)
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 Einige motivierte Jugendkaderläufer ...
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Überraschenderweise ließen sich trotzdem einige motivierte Jugendkaderläufer finden, die den Berg laufend oder gehend erklommen. Nach dem sich wenigstens einige von uns an diesem "Ruhetag" erholen konnten, gab es am Dienstag Vormittag einen Sprintwettkampf im Ortsteil Tonadico. Dieser war technisch sehr anspruchsvoll, vor allem Routenwahlen spielten eine wichtige Rolle. Sieger: Kurz: Anja Arbter, Mittel Burschen: Tobias Habenicht, Mittel Mädchen: Ulla Mayrhofer, Lang: Erik Simkovics.
Für die Mahlzeit musste man auch an diesem Tag sehr viel Zeit aufwenden, da es in Italien anscheinend üblich ist, die Gänge in einem Abstand von mindestens 20 Minuten zu servieren. Die Meisten schafften es deshalb eher selten, bis zur Nachspeise vorzudringen, von Gang zu Gang verminderte sich die Zahl der Leute am Tisch beträchtlich.
Es war auch nicht schwer herauszufinden, wie der Speiseplan des nächsten Tages aussehen würde, denn es gab jeden Tag Salat, Nudeln und Fleisch mit irgendeiner Form von Kartoffeln und Gemüse.
Am Dienstag Nachmittag hieß unser Motto "Rhythmuswechsel", was bedeutete, das Lauftempo den technischen Anforderungen anzupassen.
Da nicht alle von uns zum offenen Trainingslager in Lienz weiterreisten, fand die Abschlussstaffel schon am Mittwoch Vormittag statt. Bei strömendem Regen gab es zwei Stürze, der Erste beim Massenstart der mittleren Stecke und der Zweite beim Zieleinlauf im Kampf um den dritten Platz, wobei letzterer für Dominik einen Besuch im Spital bedeutete. Siegerstaffel: Helmut Gremmel, David Lafer und Tina Wilfinger.
Nachdem einige Burgenländer und Steirer noch vor dem Mittagessen abreisten, gab es für den Rest des Teams das letzte Training in Italien, um die Postenraumroutine zu verbessern. Das besondere an diesem abschließenden Training war, dass die Trainer an den Ablaufpunkten auf uns warteten, um zu überprüfen, ob wir wussten, wie es im Postenraum aussieht. Beim letzten Posten gab es jedoch die Überraschung, dass wir ohne Karte zum Posten laufen mussten.
Der Abschlussabend verlief auch sehr ereignisreich. Wir hatten die Aufgabenstellung, das richtige Verhalten eines Kaderläufers in bestimmten Situationen wie zum Beispiel Start, Siegerehrung usw. darzustellen. Neben einigen schauspielerischen Vorstellungen gab es auch eine gesangliche Darbietung, welche die Jury (Juniorenkader) als beste Leistung bewertete. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht ging es für fast alle weiter zum offenen Trainingslager nach Lienz.
Siegerdarbietung:
Melodie: What´s up (Four Non Blondes)
Text:
Ich habe Startzeit 15 beim Austria Cup
Ich laufe brav zum Start und nicht zu knapp.
Jetzt ist es bald soweit, ich bin noch gar nicht nervös.
Meine Aufwärmroutine habe ich schon durch
Mach mich mental bereit damit ich keine Posten suach.
Nur noch 5 Minuten.
Dann gehe ich zu Startlinie schau kurz auf die Uhr
Und die anderen Läufer lass ich auch in Ruah.
Von jetzt an, schau ich nur mehr auf mich.
Refrain
Und sooo verhält sich der richtige Kaderläufer
Vor seinem Start.
Karte Sprint-Training
Sprint Ergebnis (.pdf)
Sprint Splits (.pdf)
Staffel Ergebnis (.pdf)
Staffel Splits (.pdf)
Staffeltraining (.pdf)
Anna Elstner und Ulla Mayrhofer
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 Kartenausschnitt Sprint
 Christian Arbter beim Sprint
 Staffelübergabe
 Besprechung
 Postenraumroutine
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