ÖFOL Nachwuchswettkämpfe in Tirol
Vom 22.-25.Mai trafen sich die beiden ÖFOL Kader der Jugend und Junioren zu einem Wettkampfwochende für zwei Einzelläufe in Haiming und einem Staffellauf in Hochimst. Der Bahnleger für die beiden Qualiläufe (am Freitag Mittel OL und am Samstag Langdistanz-OL) zeigte schon am Donnerstag in Form eines Musterlaufes wie schwierig das Felssturzgebiet rund um Haiming als Orientierungslaufgebiet ist.
Der Mittel-OL am Freitag galt als Qualilauf für die Jungendeuropameisterschaft und die Juniorenweltmeisterschaft. Am Samstag wurde die Qualifikation für die Junioren-WM mit dem Lauf über die Langdistanz abgeschlossen. Bei allen Qualiläufen zeigte sich, dass in beiden Kadern sehr gut ausgebildete Athleten die Farben Österreichs bei den kommenden Großereignissen vertreten werden. Ja so konnten die Athleten aus den jüngeren Altersklassen, auch bedingt dadurch, dass die Junioren drei Tage vor Haiming von einem neuntägigen Schwedentrainingskurs zur Vorbereitung und Einstimmung auf das JWOC-Gelände zurückgekommen waren, sehr gut mithalten. So kam es, dass Robert Merl (ASKÖ Henndorf) und Helmut Gremmel (HSV Pinkafeld) die Plätze drei und vier in der Qualifikationsberechnung belegten. Beide Athleten werden sich aber auf ihren Saisonhöhepunkt die Jugend-EM in der Schweiz konzentrieren.
Für Österreich werden somit folgende Athleten in Göteborg bei der JuniorenWM an den Start gehen:
Damen:
• Ursi Kadan (TV Fürstenfeld)
• Carina Kradischnig (OLC Graz)
• Elisa Elstner (ASKÖ Henndorf)
• Stefi Killmann (TV Fürstenfeld)
Herren:
• Wolfgang Siegert (WAT)
• Christian Wartbichler (ASKÖ Henndorf)
• Erik Simkovics (OLC Wienerwald)
• Tobias Killmann (TV Füstenfeld)
• Sandro Schachner (SU Schöckl)
• Thomas Schuh (HSV Pinkafeld)
Als Aufgabe für das Juniorenteam und als letzten Feinschliff liegt der Schwerpunkt des Training
auf der Verbesserung der Lauftechnik im schwer belaufbaren Gelände, um diese in Schweden
beim Trainingskurs angeeignete Fähigkeit zu verbessern. Die Läufer werden sich in ihrem
bevorzugten Trainingswald einen möglichst schwer belaufbaren Geländeteil suchen und den
2-3 mal pro Woche in eine Querlauftrainingseinheit einbauen. Im technischen Bereich
ist es wichtig, auf den bekannten, alten Karten die wichtigen Passagen und Durchgänge
zu studieren und sich den Vortrag von Mats (Bahnleger der JWOC) in Erinnerung zu rufen.
Mental gilt es den optimalen "Schwedenposten" als "Kochrezept" im Kopf ablaufen zu lassen
und dadurch die entscheidenden Sekunden zu gewinnen.
Abschließend möchte ich mich recht herzlich bei den Helfern in Haiming bedanken und
wünsche allen Jugendlichen und Junioren viel Erfolg bei den Wettkämpfen in Schweden und der Schweiz.
Bericht Arber
Bericht Junioren-Blog
Ergebnis Mittel (.pdf)
Ergebnis Lang (.pdf)
Ergebnis Staffel (.pdf)
Markus Kössler
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