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HANS KOLAR
geb. 2. August 1946
ist am 27. August 2008 verstorben.
Hans ist über die Leichtathletik zum Orientierungslauf gekommen. Als
Mittelstreckenläufer und Trainer beim WAT kam er 1970 mit dem OL in
Kontakt.
Seither war er immer aktiv dabei. Die positiven Erlebnisse zu unserem
Sport haben ihn zu dieser Aussage gebracht:
"Es ist mir wichtig, etwas zurückzugeben für die über 30 Jahre, die ich
als Teilnehmer bei tollen Veranstaltungen genießen durfte."
Nach seiner Pensionierung als Angestellter bei Siemens hat er die Zeit
gefunden, sich intensiv um unsere Verbandszeitung "ORIENTIERUNG" zu
kümmern.
Mit der Ausgabe 1-2003 übernahm er die ehrenamtliche Funktion des
Chefredakteurs. Das Ergebnis seiner Arbeit konnte sich immer sehen
lassen. Die "ORIENTIERUNG" ist das Aushängeschild unseres Verbandes. Bei
vielen Veranstaltungen konnte man Hans mit seinem "Kennzeichen", der
verkehrt getragenen Kappe, als Fotograf im Wald antreffen. Auch bei
internationalen Veranstaltungen, wie Weltmeisterschaften, war er gern
dabei, um aus erster Hand Informationen und Bildmaterial zu haben.
Der Österreichische Fachverband für Orientierungslauf hat Hans Kolar 2007 mit
der höchsten vom Verband zu vergebenden Auszeichnung, der ÖFOL-TROPHY, geehrt. Diese Auszeichnung hat Hans viel bedeutet und er nahm sie mit bewegenden Worten an.
Eine schwere Erkrankung hat Hans zu
schaffen gemacht und ihn geschwächt. Das "Auf" nach Rückschlägen des
Krankheitsverlaufes hat Hans immer Hoffnung auf ein Weiterarbeiten
gemacht. Und mir ist es immer so vorgekommen, dass die Versendung der
Zeitungen für Hans so war, wie es für Orientierungsläufer eben ist: -
Wieder ein Ziel erreicht!!! - Auf zu einem neuen Ziel .....
Genau vor einem Monat hat Hans mir den Inhalt der nächsten Ausgabe der
Orientierung erläutert. Und wieder waren neue Ideen dabei. Die Ideen
liegen vor, aber leider wurde Hans das Schreibgerät aus der Hand
genommen.
Hans hatte in Marina Skern und Traude Fesselhofer Mitarbeiterinnen und in
Oliver Seidler einen Layouter gefunden, mit denen er mit viel Freude
zusammengearbeitet hat. Ich bin sicher, dass Hans gewünscht hätte, dass
"sein Kind" - die ORIENTIERUNG - in seinem Sinne weiter lebt.
Hans wird weiter auf uns schauen.
Erich Simkovics
Hans, warum?
Warum bist Du gegangen?
Es ist unfair.
Du hast gesagt, Du hast sooo viele Plaene!
Du hast so viele Ideen gehabt.
Nicht nur zu unserer Zeitung,
auch noch zu Deinem Leben.
Du hast doch versprochen,
dass Du aus diesem Schlamassel wieder raus kommst!
In 2 Wochen wollten wir uns doch wegen eines Fototermin treffen,
aber doch nicht am Friedhof!!!
Du wirst mir unglaublich fehlen.
Du warst nicht nur mein Zeitungschef,
Du warst mein Freund.
In diesen 6 Jahren haben wir viele Sachen gemeinsam besprochen und erlebt.
Du warst so ein lebenslustiger, gesunder, positiver Mensch! Warum?
Ich kann es nicht fassen, dass Du verloren hast.
Was machen wir ohne Dich? Wir alle, Deine Familie, deine Zeitung.
Ich weiß es nicht.
Es tut unbeschreiblich weh...
Marina Skern
Hans hat seinen Kampf nun doch verloren
Bis zuletzt hat er tapfer und optimistisch gekämpft. Voller Tatendrang
hat er noch bis vor kurzem immer wieder Pläne und Ideen für die nächste
Orientierung vorgelegt und mit uns besprochen. Für mich kam es nun sehr
plötzlich, dass das alles auf einmal zu Ende ist ...
Hans war mir immer als freundlicher, ehrlicher und zuverlässiger Mensch
bekannt. Noch bevor ich mit dem OL begann, hatte ich mit Hans zu tun -
als Leichtathletin hatte er mich ein Jahr lang unter seinen Fittichen.
Er war es, der mir beibrachte, überhaupt längere Strecken in einem
durchzulaufen; er hat mir in dieser Zeit viel von seiner eigenen Freude
am Sport mitgegeben.
Diese Freude am Sport war für ihn auch die Motivation, die Orientierung
auf das inzwischen schon als selbstverständlich angesehene hohe Niveau
zu bringen.
Hans, du wirst uns fehlen! Aber deine Gedanken, Ideen und Taten leben in
uns allen weiter, die wir mit dir zu tun hatten.
Traude Fesselhofer
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