2000 Salzburger Schüler probierten MTB-O
Bei den Aktionstagen von "Activities for Developments – eigenständig werden" wurde im Frühjahr 2008 mehr als 2000 Schülern im ganzen Bundesland Salzburg der Sport MTB-O vorgestellt, und von diesen auch praktisch ausprobiert. Jeweils rund 400 Teilnehmer der 4., 5.und 6. Schulstufe kamen nach Rif, Henndorf, Annaberg, Radstadt und Neukirchen am Großvenediger.
Dieses Projekt wurde von Dr. Peter Egger (PH Salzburg) und Christian Breitschädel ausgearbeitet und mit finanzieller Hilfe der Mentor Stiftung und der Unterstützung des Landesschulrates von Salzburg und des Sportlandesrates durchgeführt.
Ziel soll sein, Kindern und Jugendlichen Lebens- und Sozialkompetenzen über Sport, Bewegung sowie musisch- kreative Aktivitäten zu vermitteln, - natürlich mit dem nötigen Spaßfaktor.
Bewegungsmangel und mangelnde soziale Konfliktbewältigung waren die Hauptgründe für dieses Projekt. Nicht der Leistungssport ist das Ziel, sondern sich einfach sportlich zu bewegen. Zudem ist man überzeugt, dass dies auch einen enormen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung hat: Selbstwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfertigkeiten, der adäquate Umgang mit belastenden Situationen sowie die Problemlösekompetenz werden gefördert. Selbstwertgefühl, Toleranz und Gemeinschaft sind zentrale Themen des Programms.
Damit diesen vielfältigen Zielsetzungen genüge getan werden kann, wurde ein umfangreicher Stationsbetrieb ausgearbeitet. Sieben Hauptstationen, jeweils wieder geteilt umfasst das Tagesprogramm:
| Rad: | Bikeorientierung Geschicklichkeitsparcour |
| Kleinfeldspiele: | Fair play 4 fair life: Fußball, Beach Volleyball, oder Hockey, oder BB |
| Behindertensport: | Rollstuhlrugby Blindensport |
| Kreativwerkstatt: | Trommelworkshop, Kreatives Gestalten, Masken bemalen |
| Social Power: | Interaktionsspiele |
| Bergrettung | Kletterwand, oder Rotes Kreuz – Erste Hilfe, oder Pfadfinder – outdoor games,.. |
| Infocorner: | Jausenstation, Gemeinnützige Organisationen stellen sich vor |
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Für die praktischen Übungen wurden 25 Mountainbikes angekauft, ein Geschicklichkeitsparcour mit Wippen, Steilwand, Rampen etc. gebaut. Trommeln, Zelte, Bälle und vieles mehr wurden angeschafft, eine mobile Kletterwand angemietet, und ein Sponsor gefunden, der alle Schüler bei jeder Veranstaltung mit Würstel, Gepäck und Getränk versorgte! Bei jeder Veranstaltung halfen Studenten und Lehrlinge bei den Stationen. Die Universität unter Dr. Amesberger begleitete alle Veranstaltungen und evaluierte die Aktivitäten.
Für die MTB-O Stationen wurden 4 neue Karten erstellt. 10 Kontrollposten als Postennetz wurden eingezeichnet. Bei jeder Station hing ein Kärtchen mit Fragen, die die Verkehrssicherheit betreffen. 3 Antworten zum Ankreuzen, eine war richtig. Nach einer kurzen Erklärung der Karte und des Kartengestells auf dem Lenker die Aufgabenstellung: Jeder Kontrollpunkt soll angefahren werden. Dies kann alleine, zu zweit oder in Gruppe erfolgen. Die Reihenfolge, und auch die Anfangsrichtung ist nicht vorgegeben, muss also selbst entschieden werden. Viele Entscheidungen und Informationen sollten nun verarbeitet werden. Nur der Straßenverkehr musste nicht beachtet werden, da ein Gebiet ohne Autos ausgewählt wurde. Die Umsetzung dieser Herausforderung war sehr unterschiedlich und höchst interessant, jedoch alle Schüler bewältigten die Strecke teils alleine, teils mit gegenseitiger Hilfe. Der allgemeine Tenor nach Beendigung war echte Begeisterung für diese Sportart.
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Es bestehen Pläne, dieses Projekt österreichweit durchzuführen. Vielleicht kann der Orientierungssport dadurch neue Interessenten gewinnen.
Christian Breitschädel
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 Ob einzeln ...
 ... oder in der Gruppe
 ... auf jeden Fall gut ausgerüstet mit Helm ...
 ... galt es die Posten zu finden und Fragen zu beantworten.
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