SkiO JWOC/EYOC/WorldCup: Langdistanz
Dospat (BUL) vom 12.-19.Februar 2008
Der zweite Bewerb bei den SkiOL Wettkämpfen in Dospat wurde am 15.Februar über die Langdistanz ausgetragen. Die Jugend und Juniorenläufer hatten einen Einzelstart und einen Kartenwechsel. Für die Elite wurde der Bewerb mit Massenstart mit zwei Kartenwechsel durchgeführt.
Die Analyse der Bewerbe:
Jugend-EM:
- Marlene Habenicht: Sie war heute mit Abstand die beste Österreicherin. Als 9. verzeichnet sie das erste Top 10 Ergebnis bei diesen Titelkämpfen. Mit ihrem Rennen war sie zufrieden, jedoch erhofft sie sich trotzdem eine Steigerung für die Mittelstrecke.
- Michaela Kugler: Die vielen engen Spuren bereiteten ihr einige Schwierigkeiten. Im Ziel erreichte sie den 20. Platz.
Markus Obermüller: Mit Platz 17. erreichte Markus ein tolles Ergebnis. Leider kosteten einige Routenwahlfehler etwas Zeit, trotzdem kann er mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.
Junioren-WM:
- Sara Habenicht: Sara lief ein durchwachsenes Rennen. Bereits zum ersten Posten nahm sie eine falsche Route. Das setzte sich im Verlauf des Rennens einige Male fort. Daher kam am Ende nur der für sie enttäuschende 29. Endrang heraus.
- Julia Varga: Sie lief vom Start weg ein starkes Rennen, am Ende bekam sie jedoch konditionelle Probleme. Dadurch ließ die Konzentration nach, sie stempelte einen falschen Posten und wurde disqualifiziert.
- Raphael Mallweger: Mit Platz 31 konnte er sein Ergebnis vom Sprint verbessern. Hinter seinem selbst gesetzten Ziel (Top 30) blieb er jedoch knapp zurück
- Niko Krauland: Er verlor bei einem Sturz das Kartengestell. Nach Wiederaufnahme dieses lief er in die falsche Richtung weiter. Der Rest des Rennens war auch durchwachsen. (Rang 41)
Weltcup-Starter:
- Johann Kugler: Johann lief das beste österreichische Eliteergebnis nach Hause. Aber auch sein Lauf war von einigen Fehlern gekennzeichnet, wodurch er als 37. knapp die angepeilten Weltcuppunkte verfehlte.
- David Hechl: Bereits zu Posten 3 und 5 machte er mittlere Fehler. Der Rest des Laufes war annehmbar. Im Ziel musste er aber bemerken, dass er einen Fehlstempel zu Posten 9 hatte. Er verlor auch einige Zeit beim Orientieren, was auf die fehlende Routine zurückzuführen ist.
- Stephan Varga: Nach einem guten Start ließ die Konzentration immer mehr nach. Dadurch schlichen sich sehr viele Fehler in den Lauf ein. Am Ende musste Stephan, verärgert über sein Rennen, zur Kenntnis nehmen, dass er sogar zwei Fehlstempel hatte und disqualifiziert wurde.
Der Ruhetag am Samstag wird zur Regeneration genutzt ehe am Sonntag auf einer neuen Karte die Mitteldistanz durchgeführt wird.
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Stephan Varga
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