21 Nationen zum Auftakt der europäischen Ski-O Tour am Start!
10./11.Jänner 2009 auf der Postalm
In etwa drei Wochen, vom 10.-11.1.2009, findet erstmals in Österreich die Ski-O Tour und die Masters- Weltmeisterschaft im Ski-Orienteering statt. Nach der erfolgreichen Austragung der Jugend-EM im Orientierungslauf 2004, sowie der Junioren-WM im Ski-Orienteering 2007 wurde der für seine
professionelle Abwicklung von Großveranstaltungen bekannte Askö Henndorf Orienteering auch diesmal vom Österreichischen Fachverband für Orientierungslauf beauftragt, die erste Etappe der so genannten Ski-O Tour 2009, sowie die Ski-O WMOC09 auf der schönen Salzburger Postalm durchzuführen. Die Ski-O Tour umfasst 6 Weltcup-Rennen, die mehrere hundert Spitzenathleten aus 21 Nationen nach Österreich, Italien und in die Schweiz um Titel und Preisgelder kämpfen lassen wird. WMOC ist
eine Abkürzung für »World Masters Orienteering Championships« und entspricht somit einer Senioren Weltmeisterschaft im Ski-Orientierungslauf.
Auf Langlauf-Skiern finden diese Bewerbe jährlich statt – als WM in der allgemeinen Klasse seit 1975. Ski Orienteering ist also gewissermaßen Orientierungslauf im Winter und die Basis-Sportart
dafür der Langlauf in der Skating-Technik. Darin zählen viele der 2009 in Salzburg startenden Athletinnen und Athleten zu den besten weltweit. Eine von Österreichs stärksten Junioren-Damen, die
Kärntnerin Sara Habenicht, gewann z.B. im Jahr 2006 den traditionellen Wasa-Lauf in Schweden in der Kategorie Damen bis 18 Jahre.
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Allerdings ist »im Kreis« fahren, wie bei einem normalen Langlaufwettkampf für die Disziplin Ski Orienteering zu wenig. Hier geht es darum, mit Hilfe einer am Start ausgehändigten Karte die dort eingetragene Punkte im Gelände auf einem dichten Loipennetz in der richtigen Reihenfolge anzulaufen. Und das natürlich möglichst schnell. Einzige weitere Hilfsmittel sind ein Kompass und
ein elektronischer Speicherchip, der zur Kontrolle und Zeitnehmung dient. Wenn die Wettkämpfer diese Karte am Start zum ersten Mal sehen, läuft bereits die Zeit. Es gilt also, unter hohem Zeitdruck
auch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Deswegen haben nur die physisch und psychisch fitesten Teilnehmer eine Chance auf den Sieg.
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Im Vergleich zu einem normalen Langlauf-Rennen ist die Vorbereitung für einen Ski-Orienteering-Wettbewerb auch ein wenig aufwändiger: Neben den vorhandenen Loipen wird dafür ein Netz von vielen großen und kleinen Parallel-, Quer-, und Verbindungsloipen mit Pistenraupe
und Skidoo angelegt. Gewissermaßen ein Labyrinth von Möglichkeiten, das diesen Sport erst attraktiv macht. Diese Loipen müssen rechtzeitig gespurt, und vor allem während des Spurens exakt mit GPS
vermessen werden. Das ist dann die Grundlage für den Kartendruck, der im Digitalverfahren erst kurz vor dem Wettkampf durchgeführt wird, um noch aktuellste Entwicklungen im Laufgebiet zu berücksichtigen. Dazu gehört unter anderem auch die Erfassung der Vegetation, von markanten
Einzelbäumen oder Wurzelstöcken.
Die Veranstaltung findet am 10.1.2009 (Mitteldistanz) und 11.1.2009 (Langdistanz) auf der Postalm statt – mit optimaler Infrastruktur für Wettkämpfer, Betreuer und die Zuseher direkt an der Loipe. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, der Schnee ist mittlerweile auch gekommen - die besten Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche internationale Wintersport-Veranstaltung in Salzburg sind gegeben!
Ausschreibung Austria Cup
Homepage Ski-O Tour
Florian Elstner
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Auf Loipen und Querfeldein
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