ÖM Ultralang: "Darf's a bisserl mehr sein?"
Traditionell beginnt die Österreichische OL Saison mit der Ultradistanz Mitte April.
Mit über 600 Teilnehmern konnten der OLG Ströck Wien und der HSV Langelebarn viele Orientierungsläufer in die schöne Stadtgemeinde Purkersdorf locken. Das gebotene Ambiente Stadtsaal als Wettkampfzentrum, Ziel am Hauptplatz und dazu noch Sonnenschein lud dazu ein. Was keiner wusste die Ultra lang – sollte wirklich sehr lang werden.
Wer Fritz Fruhwirth kennt, weiß, dass er sehr genau tüftelt und berechnet. So hat sich unser Bahnlegeteam die Ultradistanzläufe der letzten beiden Jahre und die Langdistanz 2007 (fand im gleichen Gelände statt) als Vergleich genommen, auf diese Siegerzeiten aufgebaut und die Bahnen gelegt. Was sie nicht wussten, dass das Wetter im April so verrückt spielen wird.
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Idylle am Schlußposten
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Einerseits bremste die hohe Außentemperatur die Laufgeschwindigkeit, andererseits machte der frisch ausgetriebene Bodenbewuchs (+ Unterholz) - stellenweise auch im "weißen" Wald - ein rasches Laufen fast unmöglich. So ergaben sich dann in vielen Kategorien erhöhte Siegerzeiten.
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Anita Seeböck und Thomas Lang
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In der Damen Elite waren es 30 %, bei den Herren 15 %. Trotzdem hielten sich die Ausfälle in allen Kategorien in Grenzen. Bei den Damen konnte Anita Seeböck (HSV Wr. Neustadt) ihren Titel vor Thea Lillehov (SU Klagenfurt) und Eva Ponweiser (HSV Wr.Neustadt) verteidigen, bei den Herren gewann Thomas Lang (HSV Pinkafeld) vor Pierre Kaltenbacher (HSV Wr.Neustadt) und Georg Wittberger (OLC Wienerwald).
Zum Vergleich: Georg Wittberger lief vor einer Woche den Wien-Marathon in 2:48 Std. für den Ultra Distanz OL benötigte er 3:29 Std. Früher hieß diese Meisterschaft auch ÖM Marathon.
Ergebnisse
Fotos
Paul Grün
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 Nach fast 3 Stunden um 7 Sekunden geschlagen: Pierre Kaltenbacher
 Anna Simkovics - die Siegerin mit dem größten Vorsprung

 Wettkampfleiter Paul Grün bei einer Kontrollrunde
 Sprecher Wolfgang Pötsch
Fotos von Kurt Fesselhofer
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