CISM: Staffel
Voru (Estland) vom 14.-20.September 2009
Zum Abschluss der 42. Orientierungslauf Militärweltmeisterschaften in Estland wurden die Medaillen im Staffelrennen vergeben. Dies war in Punkto Belaufbarkeit sicher das härteste Rennen. Der Wald zeigte sich so richtig sumpfig und buschig, mit viel Fallholz, wo ständiger Kampfgeist und kompromissloses Laufen erforderlich war.
Österreich 1 setzte sich aus Gernot Kerschbaumer, Markus Lang (beide HSV Pinkafeld) und Wolfgang Siegert (WAT) zusammen, Österreich 2 aus Christian Wartbichler (ASKÖ Henndorf), Thomas Lang (HSV Pinkafeld) und Michaela Gigon (OLT Transdanubien).
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 Staffelstart
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Kerschi hatte leider gleich zu Beginn des Rennens Probleme und verlor den Anschluss zur Spitze. Folglich lag er beim ersten Zwischenzeitposten nur auf Rang 30, konnte sich aber noch auf den 10. Platz vorarbeiten, doch der Zeitrückstand war bereits mit vier Minuten auf die Führungsteams relativ groß. Markus Lang hatte ebenso im ersten Streckenteil einen Fehler, danach lief es auch für ihn recht gut und schickte Wolfgang Siegert auf Platz 14 ins Rennen. Dieser zeigte lange einen super Lauf und hatte bereits manches Team überholt, aber beim drittletzten Posten verlor er den Überblick und musste wieder so manches Team passieren lassen und brachte Team Österreich 1 auf Rang 17.
"Leider konnte ich für meine beiden Teamkollegen nicht die gewünschte Ausgangsposition erlaufen, wodurch schon nach meinem Lauf ein besseres Endresultat erschwert wurde", meinte Kerschi enttäuscht nach dem Lauf.
Für Österreich 2 kam Christian Wartbichler als 24. zur Übergabe, Thomas Lang als 23. und Michaela Gigon lief als 24 über die Ziellinie.
Die Schweiz untermauerte ihre Dominanz und holte sich mit Fabian Hertner, Matthias Merz und Daniel Hubmann die Goldmedaille, vor Russland mit Leonid Novikov, Valentin Novikov und Dimitry Tsvetkov. Bronze ging an Finnland mit Taivainen, Huovilla und Föhr.
Bei den Damen gab es ein rein baltisches Siegespodest. Der Titel ging an die Damen aus Litauen, vor Lettland und Estland.
"Mit den Einzel- und Mannschaftsplatzierungen sind wir zufrieden, in der Staffel lief es von Beginn an leider nicht wie erhofft. Da darf man sich solche Fehler nicht erlauben. Man sieht dass das Niveau im Elitebereich international ständig steigt", resümierte das Betreuerteam über diese 42. Militärweltmeisterschaften.
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Mit Sportgruß
Richard Schuh
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