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Hitzeschlacht bei Weltcup in Norwegen
Bei traumhaft schönem Wetter und für Norwegen hochsommerlichen Temperaturen, auf stolze 30 Grad Celsius kletterte die Quecksilbersäule, gingen die Weltcupbewerbe 3 und 4 im Raum Oslo über die Bühne, exakt in der Gegend um Fossum. Österreichs Team bestand aus Felix Breitschädel (ASKÖ Henndorf) und Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld).
Bewerb Nummer 3 wurde als Mitteldistanz ausgetragen. An der Spitze entwickelte sich ein wahrer Krimi, der schlussendlich zwei ex aequo Sieger sah: Carl Waaler Kaas (NOR) und Peter Öberg (SWE) durften sich mit jeweils 35:31 Minuten über 100 Weltcuppunkte freuen. Platz drei ging mit Anders Nordberg ebenfalls an Norwegen.
Gernot Kerschbaumer ergatterte mit Platz 39 und einer Zeit von 40:59 noch zwei Weltcuppunkte. "Nach einem guten Beginn schlichen sich im physisch anstrengerenden Teil auch noch kleinere Fehler ein. Grosse Fehler konnte ich aber vermeiden", meinte Kerschi. Bei Felix zeigte die fast 4 wöchige Verletzungspause ihre Folgen. Die Form ließ noch zu wünschen übrig und auch das mangelnde Techniktraining wirkte sich kaum positiv aufs Ergebnis aus. Ohne grobe Fehler, jedoch mit mehreren Unsicherheiten und kam er auf Rang 60 unter 94 Teilnehmern mit einer Zeit von 45:20.
Bei den Damen siegte Minna Kauppi (FIN) vor Marianne Andersen (NOR) und Helena Jansson (SWE).
Tags darauf wurde eine Langdistanz im Jagdstartverfahren ausgetragen. Die Schnellsten vom Vortag starteten zuerst. Durch die knappen Abstände nach der Mitteldistanz bildeten sich immer wieder größere Gruppen, die aber auch immer fehleranfällig waren, weil sich öfters der eine auf den anderen verließ und dann ging es schnell und man stand verlassen im Wald. Der zwischendurch dichte Bewuchs schränkte auch die Sicht stark ein.
Martin Johanson (SWE) hatte einen großartigen Tag und konnte sich dank einer guten Routenwahlentscheidung am Ende zu Posten 25 (siehe GPS) von Rang 8 noch auf den ersten Platz vorkatapultieren. Dahinter sicherten sich Anders Nordberg und Emil Wingstedt Platz 2 und 3 knapp vor den beiden Vortagesschnellsten.
Gernot Kerschbaumer hatte sich im ersten Streckenabteil bereits auf Platz 32 vorarbeiten können, verlor dann aber wieder und musste einige Läufer passieren lassen und kam als 44 ins Ziel. Felix Breitschädel beendete den Bewerb auf Rang 64.
"Der Anfang verlief technisch wirklich gut und ich konnte einige vor mir gestartete Läufer einholen. Im Schmetterling passierten aber mehrere kleinere Fehler und so verlor ich Platz um Platz. Nach einer guten Stunde Laufzeit waren wir eine Gruppe von zehn Leuten. Läuferisch konnte ich am Ende einfach nicht mehr ganz mithalten und verlor weitere Minuten bis ins Ziel", so das Resümee von Kerschi
Bei den Damen verteidigte Minna Kauppi den Vortagessieg. Platz 2 ging wieder Marianne Andersen und Platz 3 an Simone Luder (SUI).
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 Gernot Kerschbaumer und Felix Breitschädel
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Ergebnisse
Mit Sportgruß
Felix Breitschädel
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