CISM Langdistanz
Camp Heistadmoen (Norwegen) vom 16.-21.August 2010
Der zweite Bewerb der Militärweltmeisterschaften in Kongsberg, die Langdistanz, entpuppte sich als Regen- bzw. Sumpfschlacht. Nach Tagen des Niederschlags stand in vielen Teilen des Waldes das Wasser. Posten zwei und drei hätten einen fotografischen Leckerbissen geboten, denn die Sümpfe waren zu kleinen, seichten Teichen angewachsen und so standen die Kontrollposten inmitten dieser "Teiche". Dem Bahnleger ist es gelungen eine abwechslungsreiche interessante Strecke zu planen, wo man vor allem auf den längeren Teilstrecken Gefahr lief, die genaue Richtung zu verlieren und so zusätzliche Meter machte.
Bei den Herren setzte sich wie schon über die Kurzdistanz der Franzose Thierry Gueorgiou durch. Platz zwei ging an den Norweger Carl Waaler Kaas und drei an den Letten Martins Sirmais. Österreichs Herren schnitten mannschaftlich ähnlich gut ab wie bei der Kurzdistanz. Gernot Kerschbaumer landete als bester auf dem 26. Rang, Markus Lang belegte Rang 39, Helmut Gremmel Platz 46, Christian Wartbichler Rang 48 und Wolfgang Siegert Platz 58.
"Im Großen und Ganzen war mein Lauf orientierungstechnisch gut. Bei der einen oder anderen Teilstrecke lief ich etwas zu "zick-zack" und einmal suchte ich etwas im Postenraum", meinte Kerschi nach seinem Lauf.
Helmut Gremmel, der Benjamin im Team, sagte zu seiner ersten CISM Langdistanz: "Ich bin eigentlich zufrieden mit meiner Leistung an diesem Tag, auch wenn zwei Fehler im Anfangsteil eine bessere Platzierung verhindert haben."
In der Mannschaftswertung, die jeweils schnellsten vier Läufer je Nation aus Kurz- und Langdistanz werden hierfür herangezogen, konnte das österreichische Team den 9. Platz unter 24 Nationen erreichen.
Zum Abschluss der 43. Militärweltmeisterschaften fällt am Freitag die Entscheidung im Staffelbewerb.
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 Gernot Kerschbaumer
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Homepage CISM2010
Mit Sportgruß aus Kongsberg
Richard Schuh
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